Die Anstalt vom 5.4.2016 zum Thema Verteilungsungerechtigkeit, und ,passend zum Thema Panama-Papers,Steuervermeidung der Vermögenden mit Hilfe der Politik, die allerdings von jemandem gewählt wurde.
Die ,vielleicht, beste Folge der Reihe.Politiker, die Agenda 2010 verbrochen haben,und Journalisten,die sie propagandistisch unterstützen, und vom "sparen müssen" brabbeln, sollten sich diese Sendung immer wieder ansehen.
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Mittwoch, 6. April 2016
Dienstag, 5. April 2016
Jetzt werden sie es ihnen aber zeigen
Die Panama-Papers sind das beherrschende Thema in den Medien und auch der Politik.Deutsche Politiker überschlagen sich in Forderungen,nun aber die Steuerhinterziehung zu bekämpfen.Gut, das hätte man schon lange tun können ,aber nun ja...
Nun kommt Justizminister Maas mit dem Vorstoß, eines "Transparenz-Registers ,in dem Briefkasten-Firmen ihre waren Besitzer offen legen müssen, und zeigt damit, das er eigentlich nichts verstanden hat.Briefkasten-Firmen dienen der Verschleierung zum Zwecke der Steuer-Vermeidung,insofern käme ein solches Transparenz-Register dem Versuch gleich,von der Mafia zu verlangen, ihre illegalen Geschäfte offen zu legen.Auf den nahe liegenden Gedanken, einfach die Verwendung von Briefkasten-Firmen zu verhindern, kommt man natürlich nicht.Ebenso andere Lücken im Steuerrecht zu schließen.
Und komme mir nun keiner mit dem Argument der Machbarkeit.Für die Steuerschlupflöcher ist der Gesetzgeber verantwortlich.Die wurden ins Steuerrecht eingebaut, man sie auch wieder herausnehmen.Das ist lediglich eine Frage des politischen Willens, aber nicht der Machbarkeit.
Umso mehr entbehrt es nicht einer gewissen unfreiwilligen Komik, wenn nun Schäuble und der holländische Finanzminister und Eurogruppen-Chef Dijsselbloom ankündigen, die Enthüllungen nutzen zu wollen, um wirkungsvoller gegen Steuerhinterziehung und Vermeidung vorzugehen.
Der selbe Schäuble ,der ein Steuerabkommen mit der Schweiz abschließen wollte, das die Steuerhinterziehung noch erleichtert,und bei dem die Inhaber der Finanzen für die Steuerbehörde geheim sollten?
Und dann Dijsselbloom, ausgerechnet der niederländische Finanzminister, der in seine Heimat zur größten Steuer-Oase Europas gemacht hat.Die Konzerne sparen Steuern, wenn sie die Finanzströme umleiten. Braucht ein Unternehmen in Deutschland Kapital und leiht es sich von der Tochterfirma in Holland, muss es dafür Zinsen zahlen. Diese sind Kosten, schmälern so den Gewinn in der Heimat - und damit die Steuer darauf. Die in Holland anfallenden Zinserträge dagegen rutschen ziemlich unberührt durch die Bilanz. Der niederländische Staat will es so.Wenn Herr Dijsselbloom Steuervermeidung bekämpfen will, sollte er mal da anfangen.
Und natürlich kommt da auch SPD-Chef Gabriel.
Nochmal:
Kosten von Sozialmißbrauch : 0,80 €/Person und Jahr
Kosten von Steuerhinterziehung:1220€/Person und Jahr
Also ich wüsste ,wo ich ansetzen würde...
Nun kommt Justizminister Maas mit dem Vorstoß, eines "Transparenz-Registers ,in dem Briefkasten-Firmen ihre waren Besitzer offen legen müssen, und zeigt damit, das er eigentlich nichts verstanden hat.Briefkasten-Firmen dienen der Verschleierung zum Zwecke der Steuer-Vermeidung,insofern käme ein solches Transparenz-Register dem Versuch gleich,von der Mafia zu verlangen, ihre illegalen Geschäfte offen zu legen.Auf den nahe liegenden Gedanken, einfach die Verwendung von Briefkasten-Firmen zu verhindern, kommt man natürlich nicht.Ebenso andere Lücken im Steuerrecht zu schließen.
Und komme mir nun keiner mit dem Argument der Machbarkeit.Für die Steuerschlupflöcher ist der Gesetzgeber verantwortlich.Die wurden ins Steuerrecht eingebaut, man sie auch wieder herausnehmen.Das ist lediglich eine Frage des politischen Willens, aber nicht der Machbarkeit.
Umso mehr entbehrt es nicht einer gewissen unfreiwilligen Komik, wenn nun Schäuble und der holländische Finanzminister und Eurogruppen-Chef Dijsselbloom ankündigen, die Enthüllungen nutzen zu wollen, um wirkungsvoller gegen Steuerhinterziehung und Vermeidung vorzugehen.
Der selbe Schäuble ,der ein Steuerabkommen mit der Schweiz abschließen wollte, das die Steuerhinterziehung noch erleichtert,und bei dem die Inhaber der Finanzen für die Steuerbehörde geheim sollten?
Und dann Dijsselbloom, ausgerechnet der niederländische Finanzminister, der in seine Heimat zur größten Steuer-Oase Europas gemacht hat.Die Konzerne sparen Steuern, wenn sie die Finanzströme umleiten. Braucht ein Unternehmen in Deutschland Kapital und leiht es sich von der Tochterfirma in Holland, muss es dafür Zinsen zahlen. Diese sind Kosten, schmälern so den Gewinn in der Heimat - und damit die Steuer darauf. Die in Holland anfallenden Zinserträge dagegen rutschen ziemlich unberührt durch die Bilanz. Der niederländische Staat will es so.Wenn Herr Dijsselbloom Steuervermeidung bekämpfen will, sollte er mal da anfangen.
Und natürlich kommt da auch SPD-Chef Gabriel.
"Wir dürfen nicht zulassen, das ein Teil der Gesellschaft hart arbeitet,sich an die Regeln hält, und Steuern zahlt,während ein anderer Teil die Gesellschaft betrügt.Diese Betrüger sind die wahren asozialen."Aha, und warum bekämpft ihr dann seit Jahren lieber Arbeitslose mit einem riesigen Drangsalierungsapparat, während ihr die Steuerhinterzieher und-Vermeider schont?
Nochmal:
Kosten von Sozialmißbrauch : 0,80 €/Person und Jahr
Kosten von Steuerhinterziehung:1220€/Person und Jahr
Also ich wüsste ,wo ich ansetzen würde...
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Doppelmoral,
Kapitalismus,
Schäuble,
Steuerhinterziehung
Mittwoch, 12. März 2014
Eine Petition und großkopferte Vergesslichkeit.
Nachdenkseiten und Spiegelfechter haben eine Petition zu Uli hoeness gestartet:
https://www.openpetition.de/petition/online/hoeness-abloesen-den-anstand-retten?utm_source=extern&utm_medium=widget&utm_campaign=hoeness-abloesen-den-anstand-retten
Über Sinn und Unsinn dieser Petition kann man ja streiten,obwohl ich die intention nicht für falsch halte ,aber die Adresse ist vielleicht die falsche.Ich weiss nicht,ob es soviel bringt ,die Frösche aufzufordern,den Sumpf trocken zu legen.Aber der Hinweis auf Bewahrung von Anstand ist schon richtig.
Allerdings hätte es der Anstand geboten,das Hoeness bereits nach der Selbstanzeige zurück getreten wäre,dann wäre seine Reue wesentlich glaubwürdiger.So aber muß man auch bedenken,das die Selbstanzeige ja nur erfolgte,weil das Steuerabkommen nicht zustande kam,und wenn dann nun noch herauskam,das da mal eben 24 Mio vergessen wurden,fällt es noch schwerer,die Geschichte vom reuigen Sünder zu glauben,der nun reinen Tisch machen will.Er hat sich ganz einfach verzockt und versucht jetzt zu retten,was noch zu retten ist.
Zur “Hexenjagd” und dem “er hat doch schon den Prozess an der Backe ,warum jetzt noch feuern”:
1.S.Oben,er hätte schon längst selber zurücktreten können,das wäre die sauberste Lösung gewesen.
2.Jeder kleine Angestellte ,der sich strafbar macht ,verliert seinen Job,warum soll ein verurteilter Steuerhinterzieherin zweistelliger Millionenhöhe ihn behalten?Nur mal so:Die Kassiererin Emily hat wegen 1,30 ihren Job verloren,die sie angeblich unterschlagen haben soll.
3.Hoeness hat sich immer als höhere moralische Instanz inszeniert,bezw.,inszenieren lassen.Er hat immer höchste moralische Massstäbe an andere gelegt.Er war es,der die Hexenjagd auf Christoph Daum in Gang gesetzt hat,wegen dessen Drogenkonsum,letztlich,um Daums Ernennung zum Bundestrainer zu verhindern.Legendär,sein wutentbrannter Anruf in der Sendung Doppelpass(damals noch DSF),wo er wie ein ‘HB-Männchen wütete ,und via Telefon,die Journalisten zusammenbrüllte,weil sie es doch tatsächlich gewagt hatten,Verständnis für Daum zu zeigen.Wie hat er sich aufgeregt und als großer Moralist aufgespielt und von Vorbildfunktion gefaselt(obwohl jedem klar war,das es ihm nur darum ging,Daum zu vernichten).Und was ist nun mit seiner Vorbildfunktion?Kann ein Vereinspräsident,der als Steuerhinterzieher vorbestraft ist ein Vorbild sein?.Ist Steuerhinterziehung ein vorbildhaftes Verhalten?Sicher ,jeder hat das Recht auf eine zweite Chance,aber die muß Uli sich erst mal verdienen.
Wenn man an andere hohe moralische Mßstäbe setzt,muß man sich auch selber an diesen Maßstäben messen lassen.Und Hoeness ist ihnen selber nicht gerecht geworden.Sicher hat er auch wohltätiges getan,das soll nicht abgestritten werden,aber die Aufrechnung von guten gegen schlechte Taten erfolgt eben erst vor dem jüngsten Gericht.Jetzt steht er eben vor dem Strafgericht.Natürlich ist es Sache des Vereins über den Präsidenten zu entscheiden,aber wenn Hoeness wirklich bereut,dann tritt er selber zurück,einfach aus Anstand.
Nachtrag:
Laut süddeutscher hat Hoeness wohl jetzt die möglichkeit auf einen Deal und mit Bewährung aus der Sache heraus zu kommen,obwohl,es ist ja Wahlkampf in bayern.vielleicht will sich die CSU ja nochmal innenpolitisch profilieren...
Weiterer Nachtrag:
Das Urteil: 3 1/2 Jahre Haft !
Hoeness nimmt das Urteil an,verzichtet auf Revision und liegt sämtliche Ämter nieder.
Hoeneß:“Nach Gesprächen mit meiner Familie habe ich mich entschlossen, das Urteil des Landgerichts München II in meiner Steuerangelegenheit anzunehmen. Ich habe meine Anwälte beauftragt, nicht dagegen in Revision zu gehen. Das entspricht meinem Verständnis von Anstand, Haltung und persönlicher Verantwortung. Steuerhinterziehung war der Fehler meines Lebens. Den Konsequenzen dieses Fehlers stelle ich mich.”
Man kann ja viel über Hoeness sagen,und vielleicht gibt es auch andere Gründe für den Revisionsverzicht,aber wenn auch spät, hat er die richtige Entscheidung getroffen,und zeigt Anstand.Dafür zolle ich ihm Respekt.
https://www.openpetition.de/petition/online/hoeness-abloesen-den-anstand-retten?utm_source=extern&utm_medium=widget&utm_campaign=hoeness-abloesen-den-anstand-retten
Über Sinn und Unsinn dieser Petition kann man ja streiten,obwohl ich die intention nicht für falsch halte ,aber die Adresse ist vielleicht die falsche.Ich weiss nicht,ob es soviel bringt ,die Frösche aufzufordern,den Sumpf trocken zu legen.Aber der Hinweis auf Bewahrung von Anstand ist schon richtig.
Allerdings hätte es der Anstand geboten,das Hoeness bereits nach der Selbstanzeige zurück getreten wäre,dann wäre seine Reue wesentlich glaubwürdiger.So aber muß man auch bedenken,das die Selbstanzeige ja nur erfolgte,weil das Steuerabkommen nicht zustande kam,und wenn dann nun noch herauskam,das da mal eben 24 Mio vergessen wurden,fällt es noch schwerer,die Geschichte vom reuigen Sünder zu glauben,der nun reinen Tisch machen will.Er hat sich ganz einfach verzockt und versucht jetzt zu retten,was noch zu retten ist.
Zur “Hexenjagd” und dem “er hat doch schon den Prozess an der Backe ,warum jetzt noch feuern”:
1.S.Oben,er hätte schon längst selber zurücktreten können,das wäre die sauberste Lösung gewesen.
2.Jeder kleine Angestellte ,der sich strafbar macht ,verliert seinen Job,warum soll ein verurteilter Steuerhinterzieherin zweistelliger Millionenhöhe ihn behalten?Nur mal so:Die Kassiererin Emily hat wegen 1,30 ihren Job verloren,die sie angeblich unterschlagen haben soll.
3.Hoeness hat sich immer als höhere moralische Instanz inszeniert,bezw.,inszenieren lassen.Er hat immer höchste moralische Massstäbe an andere gelegt.Er war es,der die Hexenjagd auf Christoph Daum in Gang gesetzt hat,wegen dessen Drogenkonsum,letztlich,um Daums Ernennung zum Bundestrainer zu verhindern.Legendär,sein wutentbrannter Anruf in der Sendung Doppelpass(damals noch DSF),wo er wie ein ‘HB-Männchen wütete ,und via Telefon,die Journalisten zusammenbrüllte,weil sie es doch tatsächlich gewagt hatten,Verständnis für Daum zu zeigen.Wie hat er sich aufgeregt und als großer Moralist aufgespielt und von Vorbildfunktion gefaselt(obwohl jedem klar war,das es ihm nur darum ging,Daum zu vernichten).Und was ist nun mit seiner Vorbildfunktion?Kann ein Vereinspräsident,der als Steuerhinterzieher vorbestraft ist ein Vorbild sein?.Ist Steuerhinterziehung ein vorbildhaftes Verhalten?Sicher ,jeder hat das Recht auf eine zweite Chance,aber die muß Uli sich erst mal verdienen.
Wenn man an andere hohe moralische Mßstäbe setzt,muß man sich auch selber an diesen Maßstäben messen lassen.Und Hoeness ist ihnen selber nicht gerecht geworden.Sicher hat er auch wohltätiges getan,das soll nicht abgestritten werden,aber die Aufrechnung von guten gegen schlechte Taten erfolgt eben erst vor dem jüngsten Gericht.Jetzt steht er eben vor dem Strafgericht.Natürlich ist es Sache des Vereins über den Präsidenten zu entscheiden,aber wenn Hoeness wirklich bereut,dann tritt er selber zurück,einfach aus Anstand.
Nachtrag:
Laut süddeutscher hat Hoeness wohl jetzt die möglichkeit auf einen Deal und mit Bewährung aus der Sache heraus zu kommen,obwohl,es ist ja Wahlkampf in bayern.vielleicht will sich die CSU ja nochmal innenpolitisch profilieren...
Weiterer Nachtrag:
Das Urteil: 3 1/2 Jahre Haft !
Hoeness nimmt das Urteil an,verzichtet auf Revision und liegt sämtliche Ämter nieder.
Hoeneß:“Nach Gesprächen mit meiner Familie habe ich mich entschlossen, das Urteil des Landgerichts München II in meiner Steuerangelegenheit anzunehmen. Ich habe meine Anwälte beauftragt, nicht dagegen in Revision zu gehen. Das entspricht meinem Verständnis von Anstand, Haltung und persönlicher Verantwortung. Steuerhinterziehung war der Fehler meines Lebens. Den Konsequenzen dieses Fehlers stelle ich mich.”
Man kann ja viel über Hoeness sagen,und vielleicht gibt es auch andere Gründe für den Revisionsverzicht,aber wenn auch spät, hat er die richtige Entscheidung getroffen,und zeigt Anstand.Dafür zolle ich ihm Respekt.
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