Zum heutigen Gedenktag:
Opfer der der Agenda 2010
auch der Lebenden!
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Sonntag, 2. September 2018
Dienstag, 1. Mai 2018
Ansprache zum 1.Mai
Kolleginnen und Kollegen! Freundinnen und Freunde!
Dieser Tag ist den arbeitenden Menschen gewidmet. Es ist der
internationale Tag der Arbeiterklasse.
In diesem Jahr steht er unter dem Motto: Solidarität,
Vielfalt und Gerechtigkeit.
Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter, Arbeiter und Linke
gehen Heute in diesem Sinne auf die Straße, und demonstrieren für die dahinter
stehenden Werte.
Sie gedenken aber auch jener Gewerkschafter, die der Verfolgung
durch die Nazis zum Opfer fielen, welche sich Morgen, am 2.Mai zum 85.Mal
jährt.
Und auch Heute stehen die Gewerkschaften unter starkem
Druck. Hartz IV und Agenda 2010 haben ihre Kampfkraft entscheidend geschwächt,
was zu unterdurchschnittlichen Abschlüssen, Mitgliederschwund, und zurück gehender
Tarifbindung geführt hat.
Dennoch wäre es falsch zu sagen, dass hieran die
Gewerkschaften, bzw. deren Führung ganz unschuldig wären.
Viele Gewerkschaftsfunktionäre plappern die Litanei von der
heiligen Wettbewerbsfähigkeit nach, und stellen sich damit an die Seite von
Lohndrückern, und Gewerkschaftsvertreter mit SPD-Parteibuch dürften auf dem
Parteitag ebenfalls Andrea Nahles die Stimme bei der Wahl zur
Parteivorsitzenden gegeben haben, obwohl sie in ihrer Zeit als
Arbeitsministerin nur Politik gegen die Interessen der arbeitenden Menschen
gemacht hat.
Erwähnt seien hier nur ihr Tarifeinheitsgesetz, und ihre
Schleifung des Streikrechtes, das in Deutschland sowieso schon mit das
Restriktivste aller Industriestaaten ist.
Welche Türen sie damit aufgestoßen hat, konnte man im Rahmen
der Tarifauseinandersetzung im öffentlichen Dienst sehen, als Unionspolitiker
wie Carsten Connemann mit der Forderung um die Ecke kamen, das Streikrecht
weiter einzuschränken.
Die Gewerkschaftsbewegung steht Heute vor großen Herausforderungen.
Die Arbeitswelt wandelt sich in Folge von Automatisierung und Digitalisierung.
Gleichzeitig werden aus Wirtschaftsverbänden und der neoliberalen Forderungen
nach weiterer Aufweichung von Arbeitnehmerrechten laut.
Eine andere
Herausforderung ist die Aufnahme von Migranten und ihre Integration in den
Arbeitsmarkt. Hier gibt es zwei Gefahren, nämlich die, das diese Menschen als
Billig-Kräfte ausgebeutet werden, und jene, das Rechte ihre Kollegen gegen sie
ausspielen.
Die Gewerkschaften müssen sich hier für einen Mindestlohn
einsetzen, der diesen Namen auch verdient, ohne Ausnahmeregelungen für
Migranten, und ohne Ausnahmen für Langzeitarbeitslose. Es gilt: gleicher Lohn
für gleiche Arbeit!
Darum müssen sich die Gewerkschaften verstärkt für die
Abschaffung der Werksverträge und die strikte Regulierung der Leiharbeit, sowie
der Abschaffung von sachgrundloser Befristung von Arbeitsverhältnissen
einsetzen, und endlich aufhören Tarifverträge Ost und West zu verhandeln, die
fast Dreißig Jahre nach der Einheit nicht nur ein Anachronismus, sondern auch
Asozial sind.
Kolleginnen und Kollegen, Zum Motto des 1.Mai in diesem Jahr
gehört auch das Wort Solidarität. Und darüber sollten vor allem Jene
Gewerkschaftsfunktionäre denken, welche die asoziale, egoistische und nationalistische
Wirtschaftspolitik der Bundesregierung unterstützen. Wir brauchen mehr denn je
eine einheitliche Europäische Gewerkschaftsbewegung, die sich dem deutschen
Austeritätsdiktat in Europa entgegen stellt.
Und ich sage ganz bewusst an die vorgenannten
Gewerkschaftsvertreter: Wenn ihr Merkels Politik weiter unterstützt, und diesen
verhängnisvollen Weg mit geht, dann seht nach Südeuropa, und seht eure Zukunft!
Der Weg, den ihr mit Merkel geht, führt am Ende zu
griechischen Verhältnissen in ganz Europa. Deshalb ist eine Abkehr vom Kurs der
Lohnzurückhaltung, eine Abkehr von der einseitigen Exportfixierung, und hin zu
mehr Binnennachfrage mittels höherer Löhne, auch ein Akt der Solidarität mit
den Kolleginnen und Kollegen, nicht nur in Europa.
Kolleginnen und Kollegen, Ich bin hier sehr kritisch mit den
Gewerkschaften umgegangen, und mancher könnte nun denken, dass ich ein Feind
der Gewerkschaftsbewegung bin, doch das ist nicht so. Ich bin selber seit 26
Jahren Gewerkschafter, habe an vielen Tarifauseinandersetzungen Teil genommen,
und war auch in der letzten Tarifrunde im ÖD mit vielen tausend Kollegen auf
der Strasse.
Dabei sehe ich immer
wie viele engagierte Menschen es dort an vorderster Front gibt, die doch mehr
verdient haben, als dort heraus kam. Insbesondere die viel zu lange Laufzeit
stößt sauer auf.
Wir brauchen eine starke, kämpferische Gewerkschaftsbewegung
mehr je, nicht zuletzt, weil sie auch eine Schlüsselrolle im Kampf gegen Rechts
spielt ,da das beste Mittel gegen Rechts die Bekämpfung von Armut ist, und
deutsche Arbeitnehmer, die mit ausländischen Kollegen zusammen organisiert sind
, sich nicht mehr gegen diese ausspielen lassen.
Dafür wünsche ich mir Gewerkschaftsfunktionäre, die ihr
Parteibuch vergessen, und sich auf ihre originäre Aufgabe besinnen, für ihre
Mitglieder sowie deren Kolleginnen und Kollegen zu kämpfen., und das Motto
Solidarität, Vielseitigkeit und Gerechtigkeit auch zu leben.
In diesem Sinne
Schönen 1.Mai !
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Sonntag, 14. Januar 2018
Selbstmord aus Angst vor dem Tod
Eigentlich wollte die SPD doch in die Opposition.einerseits ,weil die GroKo abgewählt wurde, andererseits, um der AFD nicht die Oppositionsführerschaft zu überlassen.
Davon hat man sich nun verabschiedet.
Die Sondierungen sind "erfolgreich abgeschlossen.Das Sondierungspapier.
Wie hätte man Merkel unter Druck setzen, und vor sich her treiben können, wenn man sie in eine Minderheitsregierung oder in Neuwahlen getrieben hätte, doch staatstragend und dumm wie die Sozen nun mal sind , lassen sie sich diese Gelegenheit entgehen, und verhelfen Ihr wieder zur Macht, und zur Möglichkeit durch zu regieren.
Und um der AFD die Oppositionsführerschaft zu "vermiesen" ,hat man gleich mal de facto der Flüchtlingsobergrenze zu gestimmt. Dabei hätte ein Blick zum Nachbarn nach Österreich genügt, um zu sehen, was passiert, wenn man aus Angst vor den Rechten deren Politik übernimmt.
Die Parität bei der Sozialversicherung hört sich gut an,doch erstens ist dies nur ein Sondierungspapier.In einer eventuellen Koalitionsvereinbarung könnte sie aber auch wieder verschwinden.Zweitens , selbst wenn sie kommt, kann davon ausgegangen werden, das sie ähnlich wie das Mindestlohngesetz von Ausnahmeregelungen durchlöchert sein wird, wie ein Schweizer Käse, wo die "SPD-Linke"(pruuust!)Nahles sofort servil zur Stelle war, wenn die Arbeitgeberverbände auch nur missgünstig rülpsten.
Bei der Rente feiert man es als Erfolg, das das Niveau auf 48 % des letzten Lohnes festgelegt bleibt.Man ist also schon zufrieden , das es nicht weniger wird.Für mehr will man sich gar nicht erst einsetzen.So bekämpft man bestimmt Altersarmut.
Arbeitsmarktpolitisch weiter so mit Agenda 2010 und Hartz IV , weil man ja mehr sozialen Zusammenhalt will.
Und Europa-politisch braucht man sich ja nur anzuhören, was Martin Schulz gesagt hat, nämlich, das er Deutschland zum föhrrrenden Land Eurropas machen will. Also wieder Ausrteritätsdiktate, weiter nieder konkurrieren der anderen Staaten, weiter eine EU-Diktatur der Banken und Konzerne unter deutscher Fuchtel,, statt ein partnerschaftliches, friedliches und soziales Europa.
Dem "America first"-Protektionismus Trumps wird ein "Germany first"-Protektionismus entgegen gestellt(außer natürlich, wenn es um Unterstützung von Kriegen und Regime-Changes der Nato geht).Gerade in Südeuropa freut man sich sicher schon wie Bolle, zumal man mit einem Europa unter deutscher Führerschaft schon in der Vergangenheit ja "gute Erfahrungen" gemacht hat.
Europas Rechte dürften sicher auf die bevorstehende Groko angestoßen haben.Eine bessere Hilfe für zukünftige Wahlkämpfe, können sie sich ja gar nicht wünschen.
Im Fazit kann ich mich der Prognose von Harald Thome`nur anschliessen:
Davon hat man sich nun verabschiedet.
Die Sondierungen sind "erfolgreich abgeschlossen.Das Sondierungspapier.
Wie hätte man Merkel unter Druck setzen, und vor sich her treiben können, wenn man sie in eine Minderheitsregierung oder in Neuwahlen getrieben hätte, doch staatstragend und dumm wie die Sozen nun mal sind , lassen sie sich diese Gelegenheit entgehen, und verhelfen Ihr wieder zur Macht, und zur Möglichkeit durch zu regieren.
Und um der AFD die Oppositionsführerschaft zu "vermiesen" ,hat man gleich mal de facto der Flüchtlingsobergrenze zu gestimmt. Dabei hätte ein Blick zum Nachbarn nach Österreich genügt, um zu sehen, was passiert, wenn man aus Angst vor den Rechten deren Politik übernimmt.
Die Parität bei der Sozialversicherung hört sich gut an,doch erstens ist dies nur ein Sondierungspapier.In einer eventuellen Koalitionsvereinbarung könnte sie aber auch wieder verschwinden.Zweitens , selbst wenn sie kommt, kann davon ausgegangen werden, das sie ähnlich wie das Mindestlohngesetz von Ausnahmeregelungen durchlöchert sein wird, wie ein Schweizer Käse, wo die "SPD-Linke"(pruuust!)Nahles sofort servil zur Stelle war, wenn die Arbeitgeberverbände auch nur missgünstig rülpsten.
Bei der Rente feiert man es als Erfolg, das das Niveau auf 48 % des letzten Lohnes festgelegt bleibt.Man ist also schon zufrieden , das es nicht weniger wird.Für mehr will man sich gar nicht erst einsetzen.So bekämpft man bestimmt Altersarmut.
Arbeitsmarktpolitisch weiter so mit Agenda 2010 und Hartz IV , weil man ja mehr sozialen Zusammenhalt will.
Und Europa-politisch braucht man sich ja nur anzuhören, was Martin Schulz gesagt hat, nämlich, das er Deutschland zum föhrrrenden Land Eurropas machen will. Also wieder Ausrteritätsdiktate, weiter nieder konkurrieren der anderen Staaten, weiter eine EU-Diktatur der Banken und Konzerne unter deutscher Fuchtel,, statt ein partnerschaftliches, friedliches und soziales Europa.
Dem "America first"-Protektionismus Trumps wird ein "Germany first"-Protektionismus entgegen gestellt(außer natürlich, wenn es um Unterstützung von Kriegen und Regime-Changes der Nato geht).Gerade in Südeuropa freut man sich sicher schon wie Bolle, zumal man mit einem Europa unter deutscher Führerschaft schon in der Vergangenheit ja "gute Erfahrungen" gemacht hat.
Europas Rechte dürften sicher auf die bevorstehende Groko angestoßen haben.Eine bessere Hilfe für zukünftige Wahlkämpfe, können sie sich ja gar nicht wünschen.
Im Fazit kann ich mich der Prognose von Harald Thome`nur anschliessen:
Die SPD wird nach der Beendigung der GroKo mit rund 10 % in der Bedeutungslosigkeit verschwinden. Ehrlich gesagt, ist das dann auch richtig.Die Folgen für das Land werden dramatisch sein: durch den dauerhaften Verrat der SPD an sozialdemokratischen Idealen wird die SPD im Nachkriegsdeutschland Wegbereiter der Etablierung einer faschistischen Partei werden.
Daher müssen die Menschen – konkret wir – unsere Belange selbst in die Hand nehmen, uns konsequent einsetzen, gegen soziale Ausgrenzung, zu geringe Hartz IV-Leistungen, gegen verfassungswidrige Sanktionen, Behördenwillkür und Unrecht, gegen die Ausplünderung der Erde vor Kapitalinteressen, gegen alte und neue Nazis und für ein solidarisches Miteinander.
QUELLE: http://tacheles-sozialhilfe.de/startseite/tickerarchiv/d/n/2297/
Nachtrag :Der Fressesprecher hat sich geäußert.Viel Spass!
Nachtrag :Der Fressesprecher hat sich geäußert.Viel Spass!
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Dienstag, 7. November 2017
Gerechtigkeit:Für Kinder 3 Euro,für Abgeordnete 215?
Hier bei Mein Name ist Mensch.
Natürlich,sind ja nur Kinder von Hartz-IV-Empfängern,die nicken eben nicht auch Gesetze ab, die das möglich machen.Und darum haben wir diese Zustände, Ach nein,Deutschland geht es doch gut!...
Natürlich,sind ja nur Kinder von Hartz-IV-Empfängern,die nicken eben nicht auch Gesetze ab, die das möglich machen.Und darum haben wir diese Zustände, Ach nein,Deutschland geht es doch gut!...
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Freitag, 14. Juli 2017
Verfassungsrichter auf die Couch
Das könnte einem in den sinn kommen, wenn man sich mit dem Urteil des Bundesverfassungsgerichtes zum Tarifeinheitsgestz durchliest.Insgesamt Elf klagen sind dagegen anhängig .Über fünf hat am 11.7. das Verfassungsgericht entschieden. Das Urteil kann durchaus als schizophren angesehen werden,denn es stellt fest, das dieses Gesetz in der Tat in die Koalitionsfreiheit eingreift, und die kleinen Spartengewerkschaften benachteiligt, erklärte es dennoch für im Kern Verfassungskonform, und ordnet nur Korrekturen an.
Ein typisches Ja aber-Urteil, mit dem sich die Verfassungsrichter offenbar vor einem klaren Spruch drücken wollten, der bedeutete, es zu kassieren.So hat man statt dessen die Verantwortung den Arbeitsgerichten zugeschoben, die von Fall zu Fall entscheiden müssen,welcher Tarifvertrag gelten soll.
Eine Ausführliche Einschätzung eines Arbeitsrechtlers, findet man hier.
Ebenso schizophren kann man die Politik bezeichnen, die doch sonst Wettbewerb so toll findet, hier aber einen wirklichen sinnvollen Wettbewerb zwischen Gewerkschaften unterdrückt,wer seine Mitglieder am besten vertritt, und die besten Abschlüsse aushandelt, denn der würde die DGB-Gewerkschaften zwingen,ihren zahmen Kurs zu ändern, aufhören das Wettbewerbsfähig-Gebrabbel der Arbeitgeber nach zu plappern. und wieder kämpferisch zu werden.
Und wenn es nun den Sozen um einen Tarif im Betrieb ginge , sollten sie Hartz IV zurück nehmen, ebenso die Deregulierung der Leiharbeit, Werksverträge ,Sachgrundlose Befristung und Mini-Jobs abschaffen,ach und von ihrem Vorhaben die Sklaverei wieder einzuführen sollten sie dann auch Abstand nehmen.Dann hätten sie auch wieder Chancen bei der Bundestagswahl. Nebenbei, wenn man gleichen Lohn für alle haben will, wäre es auch sinnvoll ,27 Jahre nach der Einheit mit Tarifverträgen Ost und West Schluss zu machen.Dies auch an die Gewerkschaften.
Übrigens , auch im öffentlichen Dienst gibt es unterschiedliche Tarife für Landesbeschäftigte den TVL(Tarifvertrag der Länder), für Kommunale Beschäftigte den TVÖD(Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst),So werde ich zum Beispiel nach dem TVÖD bezalht,meine Auszubildenden , über eine Landesgesellschaft eingestellt, nach TVL. Und schließlich gibt es auch noch einen TVÖD für Bundesangestellte, von 16 verschiedenen Beamtenrechten ganz zu schweigen.Vielleicht sollte man mit "Ein Tarif im Betrieb" bei sich selber anfangen.
Ein typisches Ja aber-Urteil, mit dem sich die Verfassungsrichter offenbar vor einem klaren Spruch drücken wollten, der bedeutete, es zu kassieren.So hat man statt dessen die Verantwortung den Arbeitsgerichten zugeschoben, die von Fall zu Fall entscheiden müssen,welcher Tarifvertrag gelten soll.
Eine Ausführliche Einschätzung eines Arbeitsrechtlers, findet man hier.
Ebenso schizophren kann man die Politik bezeichnen, die doch sonst Wettbewerb so toll findet, hier aber einen wirklichen sinnvollen Wettbewerb zwischen Gewerkschaften unterdrückt,wer seine Mitglieder am besten vertritt, und die besten Abschlüsse aushandelt, denn der würde die DGB-Gewerkschaften zwingen,ihren zahmen Kurs zu ändern, aufhören das Wettbewerbsfähig-Gebrabbel der Arbeitgeber nach zu plappern. und wieder kämpferisch zu werden.
Und wenn es nun den Sozen um einen Tarif im Betrieb ginge , sollten sie Hartz IV zurück nehmen, ebenso die Deregulierung der Leiharbeit, Werksverträge ,Sachgrundlose Befristung und Mini-Jobs abschaffen,ach und von ihrem Vorhaben die Sklaverei wieder einzuführen sollten sie dann auch Abstand nehmen.Dann hätten sie auch wieder Chancen bei der Bundestagswahl. Nebenbei, wenn man gleichen Lohn für alle haben will, wäre es auch sinnvoll ,27 Jahre nach der Einheit mit Tarifverträgen Ost und West Schluss zu machen.Dies auch an die Gewerkschaften.
Übrigens , auch im öffentlichen Dienst gibt es unterschiedliche Tarife für Landesbeschäftigte den TVL(Tarifvertrag der Länder), für Kommunale Beschäftigte den TVÖD(Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst),So werde ich zum Beispiel nach dem TVÖD bezalht,meine Auszubildenden , über eine Landesgesellschaft eingestellt, nach TVL. Und schließlich gibt es auch noch einen TVÖD für Bundesangestellte, von 16 verschiedenen Beamtenrechten ganz zu schweigen.Vielleicht sollte man mit "Ein Tarif im Betrieb" bei sich selber anfangen.
Donnerstag, 29. Juni 2017
Aaufgelesenes mit etwas Senf dazu 5/2017
Zunächst zum roten Zombie:
Realitätsverweigerung ala SPD
Klöckners Analyse trifft leider zu, im Übrigen war´s ja mal wieder ein sauberer Coup unserer Medien, mit der selben Nummer wie 2013 mit Steinbrück, einen farblosen Agenda -Anhänger hoch zu hypen der die Ausstrahlung eines platt gefahrenen Igels hat,spritzig ist wie eine drei Tage alte Urin-Probe und als Kandidat für ein Wahlprogramm mit sozialer Gerechtigkeit ungefähr so glaubwürdig , wie der Papst als Werbeträger für Maggi´s Teufelssoße, solange bis die Sozen dumm genug sind, ihn als Kandidaten aufzustellen , um dann genüsslich jedes Fettnäpfchen zu kommentieren, in das er herein läuft.
Dies, und die Tatsache, das man unfähig ist, Selbstreflexion zu betreiben,und die eigene Poltik zu hinterfragen,und statt dessen den "Master of Desaster", Schröder auf dem Parteitag noch zu beklatschen, ist der beste Garant für eine weitere Kanzlerschaft Merkels.
Hierzu noch Tammox ,der aufzeigt, das auch in der Frage der Ehe für alle Merkel die SPD trifft und nicht umgekehrt.
Jens Berger zu den Verzweifelten Versuchen der ARD-Faktenverbieger, den US-Journalisten Seymor Hersh, und dessen Enthüllungen zu Syrien zu diskreditieren.
Dazu auch Matthias Bröckers mit einer stimme von CNN, welche zugibt, das die Russia-Gate-Anschuldigungen Bullshit sind.Für denkende Menschen nichts Neues.
Und zum Schluss noch besonders übel.
Wie symbolisch auf das Grab der Geschwister Scholl gepinkelt wird,
indem man ihren Namen für antirussische Hetze mißbraucht.
Die Geschwister Scholl kämpften gegen Krieg und Faschismus für Humanismus und Frieden und gaben dafür ihr Leben.Hier ein Link auf ihr Flugblatt
Vieles von dem, was sie schreiben,lässt sich auch Heute auf die Regierenden anwenden.Ihren Namen jetzt zu mißbrauchen, um damit Kriege und Regime-Changes aus geopolitischen und wirtschaftlichen Interessen zu rechtfertigen und zu legitimieren, heißt alles zu verraten ,wofür sie kämpften und starben.Die Geschwister Scholl wollten mit Sicherheit das Gegenteil, von dem, was die Politik Heute betreibt.
Realitätsverweigerung ala SPD
Klöckners Analyse trifft leider zu, im Übrigen war´s ja mal wieder ein sauberer Coup unserer Medien, mit der selben Nummer wie 2013 mit Steinbrück, einen farblosen Agenda -Anhänger hoch zu hypen der die Ausstrahlung eines platt gefahrenen Igels hat,spritzig ist wie eine drei Tage alte Urin-Probe und als Kandidat für ein Wahlprogramm mit sozialer Gerechtigkeit ungefähr so glaubwürdig , wie der Papst als Werbeträger für Maggi´s Teufelssoße, solange bis die Sozen dumm genug sind, ihn als Kandidaten aufzustellen , um dann genüsslich jedes Fettnäpfchen zu kommentieren, in das er herein läuft.
Dies, und die Tatsache, das man unfähig ist, Selbstreflexion zu betreiben,und die eigene Poltik zu hinterfragen,und statt dessen den "Master of Desaster", Schröder auf dem Parteitag noch zu beklatschen, ist der beste Garant für eine weitere Kanzlerschaft Merkels.
Hierzu noch Tammox ,der aufzeigt, das auch in der Frage der Ehe für alle Merkel die SPD trifft und nicht umgekehrt.
Jens Berger zu den Verzweifelten Versuchen der ARD-Faktenverbieger, den US-Journalisten Seymor Hersh, und dessen Enthüllungen zu Syrien zu diskreditieren.
Dazu auch Matthias Bröckers mit einer stimme von CNN, welche zugibt, das die Russia-Gate-Anschuldigungen Bullshit sind.Für denkende Menschen nichts Neues.
Und zum Schluss noch besonders übel.
Wie symbolisch auf das Grab der Geschwister Scholl gepinkelt wird,
indem man ihren Namen für antirussische Hetze mißbraucht.
Die Geschwister Scholl kämpften gegen Krieg und Faschismus für Humanismus und Frieden und gaben dafür ihr Leben.Hier ein Link auf ihr Flugblatt
Vieles von dem, was sie schreiben,lässt sich auch Heute auf die Regierenden anwenden.Ihren Namen jetzt zu mißbrauchen, um damit Kriege und Regime-Changes aus geopolitischen und wirtschaftlichen Interessen zu rechtfertigen und zu legitimieren, heißt alles zu verraten ,wofür sie kämpften und starben.Die Geschwister Scholl wollten mit Sicherheit das Gegenteil, von dem, was die Politik Heute betreibt.
Donnerstag, 22. Dezember 2016
Morgen ,Kinder, wird´s nichts geben
Von Erich Kästner
Das wäre eine ehrliche Weihnachtsansprache der Kanzlerin für die über Zwei Millionen in Armut lebenden Kinder in diesem Land
Morgen, Kinder, wird's nichts geben!
Nur wer hat, kriegt noch geschenkt.
Mutter schenkte euch das Leben.
Das genügt, wenn man's bedenkt.
Einmal kommt auch Eure Zeit.
Morgen ist's noch nicht so weit.
Doch ihr dürft nicht traurig werden,
Reiche haben Armut gern.
Gänsebraten macht Beschwerden,
Puppen sind nicht mehr modern.
Morgen kommt der Weihnachtsmann.
Allerdings nur nebenan.
Lauft ein bisschen durch die Straßen!
Dort gibt's Weihnachtsfest genug.
Christentum, vom Turm geblasen,
macht die kleinsten Kinder klug.
Kopf gut schütteln vor Gebrauch!
Ohne Christbaum geht es auch.
Tannengrün mit Osrambirnen -
lernt drauf pfeifen! Werdet stolz!
Reißt die Bretter von den Stirnen,
denn im Ofen fehlt's an Holz!
Stille Nacht und heilge Nacht -
Weint, wenn's geht, nicht! Sondern lacht!
Morgen, Kinder, wird's nichts geben!
Wer nichts kriegt, der kriegt Geduld!
Morgen, Kinder, lernt fürs Leben!
Gott ist nicht allein dran schuld.
Gottes Güte reicht so weit . . .
Ach, du liebe Weihnachtszeit!
Quelle:gesprochene deutsche Lyrik
Trotzdem, meinen Leserinnen und Lesern ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest, wie immer ihr es auch verleben wird oder ein paar entspannte freie Tage.
Samstag, 15. Oktober 2016
Gedanken zur Lohnarbeit
Bei Klaus Baum fand ich diesen lesenswerten Artikel ,der den des kritischen Komilitonen ergänzt. In beiden geht es um das Thema Lohnarbeit, und beiden stimme ich weitgehend zu. Nur der Forderung"Nieder mit der Lohnarbeit", stimme ich nicht ganz zu, auch wenn ich damit Kritik auf mich ziehe.
Ich würde eher sagen:"Nieder mit dem Zwang zur Lohnarbeit." Heute wird uns stets eingebläut, das man nur dann ein Mitglied der Gesellschaft ist, wenn man einer Lohnarbeit nachgeht.Wer es nicht tut, weil er oder sie nicht will oder kann, ist ein Mensch zweiter Klasse,ist ein ausgestoßener, ein Schmarotzer.Das Bankenrettung und üppige Steuergeschenke für besser-und best verdienende die Gesellschaft im Jahr mehr kosten, als alle Hartz IV-Empfänger zusammen, interessiert da nicht.
Dieser gesellschaftliche Zwang zur Lohnarbeit ist das Problem.Die Lohnarbeit ist zum Fetisch, zum Götzen geworden, und Hartz IV die Folterkammer für jene, die ihn nicht anbeten.Die Befürworter dieses perversen Systems reden gerne von Freiheit,besonders am 3.Oktober,doch ist nicht Freiheit auch die Freiheit eine Lohnarbeit ablehnen zu können, sei´s ,weil die Bedingungen zu schlecht sind, oder weil man nicht arbeiten möchte? Ein ketzerischer Gedanke in heutiger Zeit, sicher, aber Nachdenkenswert.
Nun will ich die Lohnarbeit nicht verdammen.Es gibt schließlich viele Menschen die in ihr auch Erfüllung finden ,und ihren Job gern tun, und auch ich hätte sicher nicht mehr als 25 Jahre durchgehalten, wenn mein Job nur schlimm wäre ,und ich mich jeden Tag hin zwingen müsste.
Was ich damit sagen möchte, ist ,das in einer liberalen Gesellschaft, es den Menschen freistehen sollte, ab sie einer Lohnarbeit nachgehen wollen oder nicht.Diese Art der Freiheit hätte auch den positiven Effekt, das sie die unternehmen in einen Wettbewerb um die höchsten Löhne und die besten Arbeitsbedingungen zwingen würde, um sich die Dienste der fähigsten Fachkräfte zu sichern, statt wie jetzt im faschistischen Hartz-Zwangssystem ,die Menschen zu erpressen, jede Drecksarbeit zu jedem Hungerlohn anzunehmen.
Überdies ist der Zwang zur Lohnarbeit auch anachronistisch, da Automatisierung und Digitalisiserung menschliche Arbeit zunehmend unnötig machen,und die Lohnarbeit somit über kurz oder lang zum Auslaufmodell wird. Das Ideal der Vollbeschäftigung ist somit ebenfalls unrealistisch.Die Abschaffung des gesellschaftlichen Zwanges zur Lohnarbeit, und der Ersatz von Hartz IV durch eine Sanktions-und Bedingunglose Grundsicherung, die ein menschenwürdiges Leben ermöglicht(nicht zuletzt auch ein Grundrecht), ist somit nichts anderes ,als die Zeichen der Zeit zu deuten.
Ich würde eher sagen:"Nieder mit dem Zwang zur Lohnarbeit." Heute wird uns stets eingebläut, das man nur dann ein Mitglied der Gesellschaft ist, wenn man einer Lohnarbeit nachgeht.Wer es nicht tut, weil er oder sie nicht will oder kann, ist ein Mensch zweiter Klasse,ist ein ausgestoßener, ein Schmarotzer.Das Bankenrettung und üppige Steuergeschenke für besser-und best verdienende die Gesellschaft im Jahr mehr kosten, als alle Hartz IV-Empfänger zusammen, interessiert da nicht.
Dieser gesellschaftliche Zwang zur Lohnarbeit ist das Problem.Die Lohnarbeit ist zum Fetisch, zum Götzen geworden, und Hartz IV die Folterkammer für jene, die ihn nicht anbeten.Die Befürworter dieses perversen Systems reden gerne von Freiheit,besonders am 3.Oktober,doch ist nicht Freiheit auch die Freiheit eine Lohnarbeit ablehnen zu können, sei´s ,weil die Bedingungen zu schlecht sind, oder weil man nicht arbeiten möchte? Ein ketzerischer Gedanke in heutiger Zeit, sicher, aber Nachdenkenswert.
Nun will ich die Lohnarbeit nicht verdammen.Es gibt schließlich viele Menschen die in ihr auch Erfüllung finden ,und ihren Job gern tun, und auch ich hätte sicher nicht mehr als 25 Jahre durchgehalten, wenn mein Job nur schlimm wäre ,und ich mich jeden Tag hin zwingen müsste.
Was ich damit sagen möchte, ist ,das in einer liberalen Gesellschaft, es den Menschen freistehen sollte, ab sie einer Lohnarbeit nachgehen wollen oder nicht.Diese Art der Freiheit hätte auch den positiven Effekt, das sie die unternehmen in einen Wettbewerb um die höchsten Löhne und die besten Arbeitsbedingungen zwingen würde, um sich die Dienste der fähigsten Fachkräfte zu sichern, statt wie jetzt im faschistischen Hartz-Zwangssystem ,die Menschen zu erpressen, jede Drecksarbeit zu jedem Hungerlohn anzunehmen.
Überdies ist der Zwang zur Lohnarbeit auch anachronistisch, da Automatisierung und Digitalisiserung menschliche Arbeit zunehmend unnötig machen,und die Lohnarbeit somit über kurz oder lang zum Auslaufmodell wird. Das Ideal der Vollbeschäftigung ist somit ebenfalls unrealistisch.Die Abschaffung des gesellschaftlichen Zwanges zur Lohnarbeit, und der Ersatz von Hartz IV durch eine Sanktions-und Bedingunglose Grundsicherung, die ein menschenwürdiges Leben ermöglicht(nicht zuletzt auch ein Grundrecht), ist somit nichts anderes ,als die Zeichen der Zeit zu deuten.
Samstag, 11. Juni 2016
Fußball und Revolte
Peinlich für Francois Hollande.Ausgerechnet zur gestern gestarteten Fußball-EM im eigenen Land, hat er Probleme mit Gewerkschaftern, Studenten und Linken, die gegen seine Arbeitsmarkt-Reformen ala Agenda 2010 zu tausenden auf die Straße gehen, und durch Streiks fast alles lahm legen.
Umso brutaler lässt er den Widerstand von der Polizei nieder knüppeln.Dabei handelt es sich hierbei um seine eigene Wähler-Klientel.Ich hatte mich hier schon einmal mit dem Selbstmord der europäischen Sozialdemokratie beschäftigt.Marine Le Pen reibt sich sicher schon die Hände ob dieser grandiosen Wahlkampfhilfe ihres Kontrahenten. Selbstmord aus Angst vor dem Tod,das ist es ,was Hollande hier betreibt.
Interessant mal wieder, das in deutschen Medien und Politik das brutale Vorgehen der französischen Polizei, und das antidemokratische Durchpeitschen der Reformen nur ein Rand-Thema sind, obwohl die Bilder, die man da zu sehen bekommt, denen aus Istanbul frappierend ähneln.Doch das war auch schon so, als in Spanien Rajoy Demonstrationen gegen seine Spar-Politik niederknüppeln-, und dann mit dem neuen Versammlungsrecht de facto verbieten lies, ganz wie zu Francos Zeiten.
Aber da lernen wir wieder einmal:Wenn zwei das selbe tun,ist das noch lange nicht das gleiche.Wenn in Kiew Rechte gegen eine demokratisch gewählte, aber dem Westen missliebige, Regierung putschen, dann sind das Demokraten , die für Freiheit kämpfen. Demonstrieren aber Menschen in Griechenland, Spanien, oder jetzt in Frankreich gegen die unmenschliche, antidemokratische Austeritätspolitik der EU ,gegen Abschaffung von Arbeitnehmerrechten, Senkung der Löhne und Sozialabbau, dann sind sie Krawallmacher und Terroristen, und da dürfen dann auch Demokratie und Menschenrechte buchstäblich mit Füßen getreten werden.werden.
Die selben Medien, wie Politiker, die vorher noch zurecht die Brutalität gegen Demonstranten in der Türkei kritisiert haben, schweigen nun weitgehend. Man stelle sich nur vor ,derartige Bilder wie jetzt aus Frankreich ,kämen aus Russland, wie würde man sich da überschlagen !
Natürlich wird man auch von keinem deutschen Politiker hören, was man vor dem Finale 2012 in Kiew gehört hat, wie "Ich kann mich nicht beim Fußball entspannen ,während in der Nachbarschaft die Menschenrechte mit Füßen getreten werden." (Gut, dergleichen dürfte man schon bei der WM 1978 in der faschistischen Diktatur in Argentinien nicht gehört haben, und von Olympia ´36 wollen wir gar nicht erst anfangen, ach ja und bei Katar 2022 bin ich auch mal gespannt)
Und sicher werden die olivgrünen Faschistenfreunde die Kanzlerin nicht zum Boykott aufrufen.Paris, ähnlich wie Madrid, ist schließlich nicht Kiew oder Istanbul, und wer sich gegen eine rücksichtslose Kaputtspar-Politik wehrt , welche die europäischen Arbeiter für die Zocker-Verluste von Banken und Konzernen bluten lässt,hat eben Pech gehabt, wenn er nieder geknüppelt wird, im Interesse der "westlichen Werte".
In diesem sinne:Schöne EM!
Umso brutaler lässt er den Widerstand von der Polizei nieder knüppeln.Dabei handelt es sich hierbei um seine eigene Wähler-Klientel.Ich hatte mich hier schon einmal mit dem Selbstmord der europäischen Sozialdemokratie beschäftigt.Marine Le Pen reibt sich sicher schon die Hände ob dieser grandiosen Wahlkampfhilfe ihres Kontrahenten. Selbstmord aus Angst vor dem Tod,das ist es ,was Hollande hier betreibt.
Interessant mal wieder, das in deutschen Medien und Politik das brutale Vorgehen der französischen Polizei, und das antidemokratische Durchpeitschen der Reformen nur ein Rand-Thema sind, obwohl die Bilder, die man da zu sehen bekommt, denen aus Istanbul frappierend ähneln.Doch das war auch schon so, als in Spanien Rajoy Demonstrationen gegen seine Spar-Politik niederknüppeln-, und dann mit dem neuen Versammlungsrecht de facto verbieten lies, ganz wie zu Francos Zeiten.
Aber da lernen wir wieder einmal:Wenn zwei das selbe tun,ist das noch lange nicht das gleiche.Wenn in Kiew Rechte gegen eine demokratisch gewählte, aber dem Westen missliebige, Regierung putschen, dann sind das Demokraten , die für Freiheit kämpfen. Demonstrieren aber Menschen in Griechenland, Spanien, oder jetzt in Frankreich gegen die unmenschliche, antidemokratische Austeritätspolitik der EU ,gegen Abschaffung von Arbeitnehmerrechten, Senkung der Löhne und Sozialabbau, dann sind sie Krawallmacher und Terroristen, und da dürfen dann auch Demokratie und Menschenrechte buchstäblich mit Füßen getreten werden.werden.
Die selben Medien, wie Politiker, die vorher noch zurecht die Brutalität gegen Demonstranten in der Türkei kritisiert haben, schweigen nun weitgehend. Man stelle sich nur vor ,derartige Bilder wie jetzt aus Frankreich ,kämen aus Russland, wie würde man sich da überschlagen !
Natürlich wird man auch von keinem deutschen Politiker hören, was man vor dem Finale 2012 in Kiew gehört hat, wie "Ich kann mich nicht beim Fußball entspannen ,während in der Nachbarschaft die Menschenrechte mit Füßen getreten werden." (Gut, dergleichen dürfte man schon bei der WM 1978 in der faschistischen Diktatur in Argentinien nicht gehört haben, und von Olympia ´36 wollen wir gar nicht erst anfangen, ach ja und bei Katar 2022 bin ich auch mal gespannt)
Und sicher werden die olivgrünen Faschistenfreunde die Kanzlerin nicht zum Boykott aufrufen.Paris, ähnlich wie Madrid, ist schließlich nicht Kiew oder Istanbul, und wer sich gegen eine rücksichtslose Kaputtspar-Politik wehrt , welche die europäischen Arbeiter für die Zocker-Verluste von Banken und Konzernen bluten lässt,hat eben Pech gehabt, wenn er nieder geknüppelt wird, im Interesse der "westlichen Werte".
In diesem sinne:Schöne EM!
Mittwoch, 6. April 2016
So sieht Aufklärung aus
Die Anstalt vom 5.4.2016 zum Thema Verteilungsungerechtigkeit, und ,passend zum Thema Panama-Papers,Steuervermeidung der Vermögenden mit Hilfe der Politik, die allerdings von jemandem gewählt wurde.
Die ,vielleicht, beste Folge der Reihe.Politiker, die Agenda 2010 verbrochen haben,und Journalisten,die sie propagandistisch unterstützen, und vom "sparen müssen" brabbeln, sollten sich diese Sendung immer wieder ansehen.
Die ,vielleicht, beste Folge der Reihe.Politiker, die Agenda 2010 verbrochen haben,und Journalisten,die sie propagandistisch unterstützen, und vom "sparen müssen" brabbeln, sollten sich diese Sendung immer wieder ansehen.
Samstag, 28. November 2015
Nachdenkliches zum ersten Advent
Es armutet sehr
Leider immer noch Brandaktuell – Erich Kästner
Morgen, Kinder, wird’s nichts geben!
Nur wer hat, kriegt noch geschenkt.
Mutter schenkte euch das Leben.
Das genügt, wenn man’s bedenkt.
Einmal kommt auch Eure Zeit.
Morgen ist’s noch nicht so weit.
Nur wer hat, kriegt noch geschenkt.
Mutter schenkte euch das Leben.
Das genügt, wenn man’s bedenkt.
Einmal kommt auch Eure Zeit.
Morgen ist’s noch nicht so weit.
Doch ihr dürft nicht traurig werden,
Reiche haben Armut gern.
Gänsebraten macht Beschwerden,
Puppen sind nicht mehr modern.
Morgen kommt der Weihnachtsmann.
Allerdings nur nebenan.
Reiche haben Armut gern.
Gänsebraten macht Beschwerden,
Puppen sind nicht mehr modern.
Morgen kommt der Weihnachtsmann.
Allerdings nur nebenan.
Lauft ein bisschen durch die Straßen!
Dort gibt’s Weihnachtsfest genug.
Christentum, vom Turm geblasen,
macht die kleinsten Kinder klug.
Kopf gut schütteln vor Gebrauch!
Ohne Christbaum geht es auch.
Dort gibt’s Weihnachtsfest genug.
Christentum, vom Turm geblasen,
macht die kleinsten Kinder klug.
Kopf gut schütteln vor Gebrauch!
Ohne Christbaum geht es auch.
Tannengrün mit Osrambirnen –
lernt drauf pfeifen! Werdet stolz!
Reißt die Bretter von den Stirnen,
denn im Ofen fehlt’s an Holz!
Stille Nacht und heilge Nacht –
Weint, wenn’s geht, nicht! Sondern lacht!
lernt drauf pfeifen! Werdet stolz!
Reißt die Bretter von den Stirnen,
denn im Ofen fehlt’s an Holz!
Stille Nacht und heilge Nacht –
Weint, wenn’s geht, nicht! Sondern lacht!
Morgen, Kinder, wird’s nichts geben!
Wer nichts kriegt, der kriegt Geduld!
Morgen, Kinder, lernt fürs Leben!
Gott ist nicht allein dran schuld.
Gottes Güte reicht so weit . . .
Ach, du liebe Weihnachtszeit!
Wer nichts kriegt, der kriegt Geduld!
Morgen, Kinder, lernt fürs Leben!
Gott ist nicht allein dran schuld.
Gottes Güte reicht so weit . . .
Ach, du liebe Weihnachtszeit!
Bei all der Terror-Hysterie und den Kriegs-Gesängen vergessen wir, wie im eigenen Lande jeden Tag die Menschlichkeit mit Füssen getreten wird:
Freitag, 1. Mai 2015
Zum 1.Mai: Gedanken zum Zustand unserer Arbeitswelt und der Gewerkschaften
Niemandem, der mit offenen Augen durch die Welt geht, dürfte
es entgangen sein, das sich unsere Gesellschaft in einem fortgeschrittenem Stadium
der völligen Ökonomisierung befindet. Möglichst alles hat sich den Interessen
der Wirtschaft unter zu ordnen, und möglichst jeder Mensch hat mit seiner
Arbeitskraft der Wirtschaft zur Verfügung zu stehen. Wer nicht arbeitet, wird
seit Einführung der Agenda 2010 halbwegs zum Schmarotzer, zum „Volksschädling“,
erklärt, und mit vom Hartz
IV-Sanktions-Apparat schikaniert, gedemütigt und zermürbt, damit er jede Dreckarbeit zu jedem
Hungerlohn annimmt. Ob er davon leben kann, interessiert nicht. Nein, es geht
darum, das jemand, der nicht arbeitet, unrentabel ist, wirtschaftlich nicht
nützlich ist. Also muss er sich notfalls ausbeuten lassen, oder er bleibt auf
der Strecke, wird aus der Gesellschaft ausgegrenzt.
Dabei müssten diejenigen,
die gern von Freiheit reden, wie unser „Bundes-Selbstdarsteller“ Gauck, der ja
das Wort Freiheit bei jedem zweiten Satz im Mund hat, mal darüber nachdenken,
ob Freiheit nicht auch die Freiheit bedeutet, eine arbeit ablehnen zu können,
wenn Bedingungen und Entlohnung nicht passen, oder einfach keiner Lohnarbeit
nachgehen zu können. Es geht hierbei gar nicht darum, die Lohnarbeit abzulehnen
oder abzuschaffen, sondern lediglich gegen die Unart, Lohnarbeit zu einer art
moralischen Pflicht, und jene, die nicht arbeiten wollen oder können zu
kriminalisieren und auszugrenzen. Nebenbei: Ich gehe selber einer Lohnarbeit
nach , und durchaus gern. Aber es gibt ja auch Leute, die da eine andere
Einstellung haben, und diese Lebenseinstellung zu akzeptieren gehört zu einer
demokratischen und humanen, freien Gesellschaft.
Den Zustand unserer Arbeitswelt kann daran erkennen, das
heute immer mehr Menschen zwei ,drei oder mehr Jobs machen müssen, um über die
runden zu kommen. Was ist das für eine Gesellschaft, in der das Leben
einiger nur noch aus Arbeit besteht?
Normaler Weise müsste ein Job reichen, um den Lebensunterhalt zu bestreiten und
ein Familienleben zu ermöglichen.
Minijobs , Leiharbeit ,sachgrundlose Befristung von Jobs
bestimmen heute das Arbeitsleben, weil flexible Arbeitsmärkte ja soo toll sind.
Dabei zeigen Studien, das sie in Wirklichkeit Job-Killer sind. Das ist
eigentlich auch logisch, denn ,wo es nur noch um das wahnhafte Kosten-Senken um
jeden Preis, um möglichst schnell, möglichst hohe Renditen geht, kann das Ziel
der Flexibilisierung von Arbeitsmärkten nicht die Schaffung von Arbeitsplätzen
sein.
Zusätzlich greift auch das Union- Busting, d. h., die
systematische Bekämpfung von Gewerkschaften und Betriebsräten in Deutschland um
sich, denn betriebliche Mitbestimmung ist ein Kostenfaktor, und mit der
Gutsherren- Art lässt sich eben mehr Profit machen.
Neuer DGB-Chef
Hoffmann: eine Bilanz
Am letzten 1.Mai hatte ich mich mit dem Führungswechsel an
der DGB-Spitze und dem neuen DGB-Chef Reiner Hoffmann beschäftigt. Nach einem
Jahr nun, fällt die Bilanz eher ernüchternd aus. Hoffmann scheint mir eher ein
SPD-Parteisoldat zu sein. Er trägt die Agenda 2010 mit, obwohl sie das größte
Gewerkschafts-Bekämpfungsprogramm der Nachkriegsgeschichte ist, und er
befürwortet das Gesetz zur Tarifeinheit, obwohl es Türöffner auch zur
Beschneidung des Streikrechtes der DGB-Gewerkschaften ist. Es dürfte besonders
peinlich für Hoffmann sein, wenn demnächst dieses Gesetz vom BVfG kassiert
wird, und die Verfassungsrichter das Streikrecht mehr schützen ,als die
DGB-Spitze.
Daneben machte Hoffmann beim Dividi et impera- Spiel mit
,und betrieb Stimmungmache gegen die GDL.
Deutschland einig
Streikland?
Und damit sind wir beim Thema Streiks und bei der Hetze
gegen die GDL und ihren vorsitzenden Weselski. Was da im letzten Jahr medial
passierte, und heute wieder passiert, ist mit Volksverhetzung noch milde
umschrieben. Sicher, man muss weder Weselski, noch die GDL mögen, aber die
Nennung seiner Adresse ,verbunden mit der Aufforderung, ihm doch mal die
Meinung zu sagen, ist im Prinzip nichts Anderes, als die Anstiftung und
Beihilfe zum Stalking.
Für deutsche Medien und Politik ist ein Gewerkschaftschef,
der tatsächlich die Interessen seiner Mitglieder vertritt offensichtlich so
befremdlich, wie eine griechische Regierung, die ihre Wahlversprechen doch tatsächlich
einlösen will. Umso größer wird die Panik bei den Meinungsmachern angesichts
der Tatsache, das einige DGB-Gewerkschaften sich an der GDL ein Beispiel zu
nehmen scheinen, wie bei Kitas und Post.
Da muss doch ein Exempel statuiert werden.
Und darum auch das Gesetz zur Tarifeinheit, das de facto die
Spartengewerkschaften entmachten und so vernichten soll. Doch es ist auch ein
Türöffner zur weiteren Entmachtung der DGB-Gewerkschaften, denn es ist doch
logisch , das die Wirtschaftsbosse keine kampfstarken Gewerkschaften haben
wollen, und somit auch vor den DGB-Gewerkschaften nicht Halt machen.
Vor dem Hintergrund der aktuellen Streiks werden nun
Forderungen nach einer weiteren Verschärfung des Streikrechtes laut,
namentlich von der Jungen Union, aus der ja auch schon die Forderung kam,
älteren Menschen , bestimmte Operationen nicht mehr über die Krankenkasse zu
bezahlen, weil sich aufgrund der kurzen Restlebenszeit nicht mehr rechnen, und
der das Tarifeinheitsgesetz von Nahles nicht weit genug geht.
Es kann einen nur Abscheu befallen vor solchen jungen
Schnöseln, denen man im BWL-Studium wohl den Marktfundamentalismus Dermaßen ins
Hirn geschissen hat, das sie zu vernünftigem Denken nicht mehr in der Lage
sind, die das Wort Arbeit mit Sicherheit nicht mal buchstabieren können weil
sie entweder noch im Hotel Mama wohnen oder vom Steuerzahler(Bafög, Abgeordnetendiäten)leben,
aber gleichzeitig auf jene treten ,die im Gegensatz zu ihnen Leistung für die
Gesellschaft erbringen, und mit ihren Steuern ihre Kita, Schulbildung und
Studium mit finanzieren. aber wenn so jemand mal in der Gosse liegt ,hätte ich kein
Problem damit, mit meinen Steuern Sozialleistungen für diese Personen mit zu bezahlen,
damit sie ein menschenwürdiges Leben führen können, das unterscheidet mich von
solchen Figuren. Noch dazu übersehen sie entscheidende Fakten, wie,z.B. das
Deutschland mit das restriktivste Streikrecht aller Industriestaaten hat, sowie
mit die wenigsten Streiktage pro Jahr im internationalen Vergleich.
Die Arbeit der
Zukunft
Die Gestaltung der Arbeit der Zukunft ist das Thema der
heutigen 1.Mai-Kundgebungen. Die Gewerkschaften wollen die Arbeit der Zukunft gestalten. Reiner Hoffmann hat in seiner Rede
entscheidende Punkte genannt , die für gute Arbeit bekämpft werden müssen, wie
die Deregulierung der Leiharbeit, die sachgrundlose Befristung von Arbeitsverhältnissen,
die die
de facto Abschaffung des Kündigungsschutzes ist, bei der es ja
nicht darum geht kündigen zu können , sondern keine Abfindungen zahlen zu
müssen, und damit Zurückdrängung des Niedriglohn-Sektors. Er vergisst aber
Hartz IV und Agenda 2010, die durch die damit verbundene Erpressbarkeit der
Arbeitnehmer eine entscheidende Schwächung der Kampfkraft der Gewerkschaften
bedeutet.
Und er vergisst, wem wir das in erster Linie verdanken,
nämlich der SPD, die zusammen mit den Grünen die Arbeitnehmerrechte soweit
geschliffen hat, wie es sich Kohl in Sechzehn Jahren nicht traute, auch wenn CDU, CSU
und FDP es mitgetragen haben. Aber er gehört ja selber der SPD an.
Das ist wohl auch die einzige Erklärung für die Nibelungen-Treue des DGB zu einem „Partner“, der einen mit dem einen Arm umarmt, während er ihm mit der anderen Hand einen Dolch in den Rücken stößt, wie jetzt eben auch mit dem Tarifeinheitsgesetz, oder der Verschärfung der Hartz- Gesetze, die Nahles nun plant, und mit der nun auch Behinderte und Rentner ,die Hartz IV beziehen gezwungen werden solle, sich ausbeuten zu lassen.
Das ist wohl auch die einzige Erklärung für die Nibelungen-Treue des DGB zu einem „Partner“, der einen mit dem einen Arm umarmt, während er ihm mit der anderen Hand einen Dolch in den Rücken stößt, wie jetzt eben auch mit dem Tarifeinheitsgesetz, oder der Verschärfung der Hartz- Gesetze, die Nahles nun plant, und mit der nun auch Behinderte und Rentner ,die Hartz IV beziehen gezwungen werden solle, sich ausbeuten zu lassen.
Wollen die Gewerkschaften gute arbeit für die Zukunft
gestalten , so müssen sie
-sich aus der Partnerschaft mit der SPD lösen
-Dem Tarifeinheitsgesetz eine absage erteilen.
-Agenda 2010 und Hartz IV bekämpfen, schon aus eigenem
Interesse
-Mehr Arbeitskämpfe führen, um kräftige Lohnerhöhungen zu
erzwingen. Das wäre auch eine Solidarität mit den Kollegen in anderen Ländern, weil
das leichte Minus an Wettbewerbsfähigkeit, der Wirtschaft in anderen
europäischen Ländern helfen würde , und nicht zuletzt, weil so auch die Nachfrage nach
Billig-Produkten niedriger würde, was die Ausbeutung in Entwicklungsländern mildern würde. Kräftige Lohnerhöhungen, und bessere
Sozialleistungen ,sind auch darum wichtig, weil die Bekämpfung der Armut eine
der wichtigsten Waffen im Kampf gegen Rechts ist.
-Gegenöffentlichkeit betreiben gegen den Wettbewerbsfähigkeitswahn
und den ideologischen Wahn von der schwarzen Null, was sie teilweise auch schon
tun.
-Sparten-Gewerkschaften nicht bekämpfen, sondern den
Schulterschluss mit ihnen suchen(selbstverständlich gehören dazu immer zwei)
Es gibt also viel zu tun für die Gewerkschaften, bei
einigen, fürchte ich, das sie nicht angegangen werden, solange SPD-Mitglieder
in Spitzenpositionen sind .Ich habe den Eindruck, das die wirklichen Sozialdemokraten
die SPD in Richtung Linke verlassen haben. Leider, aber vielleicht irre ich
mich ja auch.
Dienstag, 9. September 2014
Was reitet bloß den DGB ?
Ich hatte am Ersten Mai bereits über den neuen DGB-Vorsitzenden Reinhardt Hoffmann geschrieben,mir ,der Fairness halber,aber damals noch kein Urteil gebildet. Nach Vier Monaten nun, kann man wohl mit Fug und Recht sagen, der DGB ist mit dem Wechsel von Sommer zu Hoffmann vom Regen in die Traufe gekommen.
Das sehen wir aktuell am Arbeitskampf bei der Bahn.Da wirft der neue DGB-Chef der GDL(Gewerkschaft deutscher Lokführer) mangelnde Kooperationsbereitschaft vor,sowie,das sie das Image der Gewerkschaften beschädigt.
Wie sieht denn diese Kooperation aus,von der Hoffmann redet? Dem ,in Vorbereitung befindlichem,"Gesetz zur Tarifeinheit" entsprechend,soll die größere ,also die DGB-Gewerkschaft allein die Verhandlungen führen, und die kleinere,in diesem Fall die GDL,hat zu schlucken,was da verhandelt wird.Das allerdings,hat mit Kooperation so überhaupt nichts zu tun,und das sich die GDL darauf nicht einlässt ,kann doch nun wirklich niemanden wundern. Herr Hoffmann, für sie noch mal:"Kooperation" bedeutet, das zwei Parteien zu gegenseitigem Nutzen zusammenarbeiten.Das könnte in unserem Fall z.B. heißen,das EVG (Eisenbahnverkehrsgewerkschaft,früher Transnet,gehört zum DGB) und GDL eine Gemeinsame,paritätisch besetzte, Tarifkommission mit beiderseitig gleichem Stimmrecht bilden,und gemeinsam mit den Arbeitgebern verhandeln.Das sie gemeinsam Arbeitskämpfe und Aktionen zur Gegenöffentlichkeit organisieren.
Was sie meinen,nennt sich einseitiges Diktat, und alleiniges Verhandlungsmonopol für die DGB-Gewerkschaften.Unterschied jetzt verstanden? Das die GDL das nicht mitmacht ,müsste selbst ihnen einleuchten.
Noch schlimmer wird es allerdings bei dem Vorwurf der Image-Schädigung.Der ist ,gelinde gesagt", eine Unverschämtheit.Allein schon vor dem Hintergrund des "plötzlichen" Wechsels des damaligen Transnet-Chefs Hansen,in den Vorstand der DB unter Mehdorn , der ein Grund war,warum viele DB-Mitarbeiter aus der Transnet zur GDL getrieben ,und diese damit erst stark gemacht hat.
und ansonsten:Wer Hartz IV und Agenda 2010 mitträgt,und sogar lobt und verteidigt, obwohl diese Politik vor allem gegen die Kampfkraft der Gewerkschaften gerichtet ist,um Löhne zu drücken,wer die Wettbewerbsfähigkeitsideologie der Arbeiteberverbände nachplappert,um damit magere Abschlüsse zu rechtfertigen,der braucht sich wahrlich nicht zu wundern,wenn ihm die Mitglieder in Scharen davon laufen und in kampfbereitere Spartengewerkschaften eintreten.Aber Selbstreflexion scheint nicht die Stärke der DGB-Führung zu sein.
Eine wirkliche Kooperation mit den Spartengewerkschaften sucht man ja nun auch nicht wirklich.Vielmehr betrachtet man sie als lästige Konkurrenz an,derer man sich entledigen will.
Dementsprechend stimmt man auch dem "Gesetz zur Tarifeinheit" zu,und geht damit Regierung und Arbeitgeberverbänden auf den Leim.Es müsste eigentlich auch dem Dümmsten klar sein, das den Vorgenannten mit Sicherheit nichts an kampfstarken Gewerkschaften liegt, auch nicht DGB-Gewerkschaften.
So ist auch logisch ,das dieses Gesetz nicht nur das Streikrecht der Spartengewerkschaften,sondern ebenso auch das der DGB-Gewerkschaften beschneiden wird.Oder warum sollte man dran interessiert sein, die Leute von den Spartengewerkschaften weder dem DGB zu zu treiben? Man will schwache Gewerkschaften,mit marginaler Kampfkraft,und das gilt auch für den DGB.
Der DGB schießt sich mit seinem Agieren doppelt ins eigene Knie:Erstens,weil man sich freiwillig die Schlinge um den Hals legt und ruft::zieht zu! Und Zweitens,weil man auf diese Weise die Spartengewerkschaften eher noch stärkt ,und ihnen eigenen Mitglieder zu treibt.
Und in dieser Weise wird auch das Gesetz gestrickt sein.
Diese Zusammenhänge müssten auch der DGB-Spitze begreiflich sein.Ob es nun die Aussicht auf gut dotierte Posten ist,die in dieser Hinsicht die Sinne verkleistert,oder einfach nur die irrationale Nibelungentreue zur SPD, es wird Zeit,das wieder Klarheit in die köpfe einzieht und ein grundlegendes Umdenken einsetzt.Wenn ich allerdings dann auch lese,das selbst Deutsche Bank-Ökonomen sagen ,es braucht deutliche Lohnerhöhungen ,und ausgerechnet der Chef des DGB ihnen widerspricht ihm,dann bekomme ich doch arge Kopfschmerzen.
Ich bin nun seit über Zwanzig Jahren überzeugter Gewerkschafter,und langjähriger Vertrauensmann,und offen gesagt,es fällt mir doch zunehmend schwerer,die Politik des DGB zu vermitteln.Es gibt viele engagierte Mitglieder an der Basis,die bereit sind,für gute Abschlüsse zu kämpfen.Der Fisch stinkt,wie so oft vom Kopf her,und das hat sich leider auch mit dem Wechsel an der DGB-Spitze nicht geändert.
Weiterführender Artikel von Helga Müller:
http://www.arbeitermacht.de/infomail/771/gdl.htm
Das sehen wir aktuell am Arbeitskampf bei der Bahn.Da wirft der neue DGB-Chef der GDL(Gewerkschaft deutscher Lokführer) mangelnde Kooperationsbereitschaft vor,sowie,das sie das Image der Gewerkschaften beschädigt.
Wie sieht denn diese Kooperation aus,von der Hoffmann redet? Dem ,in Vorbereitung befindlichem,"Gesetz zur Tarifeinheit" entsprechend,soll die größere ,also die DGB-Gewerkschaft allein die Verhandlungen führen, und die kleinere,in diesem Fall die GDL,hat zu schlucken,was da verhandelt wird.Das allerdings,hat mit Kooperation so überhaupt nichts zu tun,und das sich die GDL darauf nicht einlässt ,kann doch nun wirklich niemanden wundern. Herr Hoffmann, für sie noch mal:"Kooperation" bedeutet, das zwei Parteien zu gegenseitigem Nutzen zusammenarbeiten.Das könnte in unserem Fall z.B. heißen,das EVG (Eisenbahnverkehrsgewerkschaft,früher Transnet,gehört zum DGB) und GDL eine Gemeinsame,paritätisch besetzte, Tarifkommission mit beiderseitig gleichem Stimmrecht bilden,und gemeinsam mit den Arbeitgebern verhandeln.Das sie gemeinsam Arbeitskämpfe und Aktionen zur Gegenöffentlichkeit organisieren.
Was sie meinen,nennt sich einseitiges Diktat, und alleiniges Verhandlungsmonopol für die DGB-Gewerkschaften.Unterschied jetzt verstanden? Das die GDL das nicht mitmacht ,müsste selbst ihnen einleuchten.
Noch schlimmer wird es allerdings bei dem Vorwurf der Image-Schädigung.Der ist ,gelinde gesagt", eine Unverschämtheit.Allein schon vor dem Hintergrund des "plötzlichen" Wechsels des damaligen Transnet-Chefs Hansen,in den Vorstand der DB unter Mehdorn , der ein Grund war,warum viele DB-Mitarbeiter aus der Transnet zur GDL getrieben ,und diese damit erst stark gemacht hat.
und ansonsten:Wer Hartz IV und Agenda 2010 mitträgt,und sogar lobt und verteidigt, obwohl diese Politik vor allem gegen die Kampfkraft der Gewerkschaften gerichtet ist,um Löhne zu drücken,wer die Wettbewerbsfähigkeitsideologie der Arbeiteberverbände nachplappert,um damit magere Abschlüsse zu rechtfertigen,der braucht sich wahrlich nicht zu wundern,wenn ihm die Mitglieder in Scharen davon laufen und in kampfbereitere Spartengewerkschaften eintreten.Aber Selbstreflexion scheint nicht die Stärke der DGB-Führung zu sein.
Eine wirkliche Kooperation mit den Spartengewerkschaften sucht man ja nun auch nicht wirklich.Vielmehr betrachtet man sie als lästige Konkurrenz an,derer man sich entledigen will.
Dementsprechend stimmt man auch dem "Gesetz zur Tarifeinheit" zu,und geht damit Regierung und Arbeitgeberverbänden auf den Leim.Es müsste eigentlich auch dem Dümmsten klar sein, das den Vorgenannten mit Sicherheit nichts an kampfstarken Gewerkschaften liegt, auch nicht DGB-Gewerkschaften.
So ist auch logisch ,das dieses Gesetz nicht nur das Streikrecht der Spartengewerkschaften,sondern ebenso auch das der DGB-Gewerkschaften beschneiden wird.Oder warum sollte man dran interessiert sein, die Leute von den Spartengewerkschaften weder dem DGB zu zu treiben? Man will schwache Gewerkschaften,mit marginaler Kampfkraft,und das gilt auch für den DGB.
Der DGB schießt sich mit seinem Agieren doppelt ins eigene Knie:Erstens,weil man sich freiwillig die Schlinge um den Hals legt und ruft::zieht zu! Und Zweitens,weil man auf diese Weise die Spartengewerkschaften eher noch stärkt ,und ihnen eigenen Mitglieder zu treibt.
Und in dieser Weise wird auch das Gesetz gestrickt sein.
Diese Zusammenhänge müssten auch der DGB-Spitze begreiflich sein.Ob es nun die Aussicht auf gut dotierte Posten ist,die in dieser Hinsicht die Sinne verkleistert,oder einfach nur die irrationale Nibelungentreue zur SPD, es wird Zeit,das wieder Klarheit in die köpfe einzieht und ein grundlegendes Umdenken einsetzt.Wenn ich allerdings dann auch lese,das selbst Deutsche Bank-Ökonomen sagen ,es braucht deutliche Lohnerhöhungen ,und ausgerechnet der Chef des DGB ihnen widerspricht ihm,dann bekomme ich doch arge Kopfschmerzen.
Ich bin nun seit über Zwanzig Jahren überzeugter Gewerkschafter,und langjähriger Vertrauensmann,und offen gesagt,es fällt mir doch zunehmend schwerer,die Politik des DGB zu vermitteln.Es gibt viele engagierte Mitglieder an der Basis,die bereit sind,für gute Abschlüsse zu kämpfen.Der Fisch stinkt,wie so oft vom Kopf her,und das hat sich leider auch mit dem Wechsel an der DGB-Spitze nicht geändert.
Weiterführender Artikel von Helga Müller:
http://www.arbeitermacht.de/infomail/771/gdl.htm
Dienstag, 2. September 2014
Erster Gedenktag für die Opfer der Agenda 2010
Mehr Opfer hier:
http://dieopferderagenda2010.wordpress.com/
Es ist traurig,wir echauffieren uns ,zurecht,über Menschenrechtsverletzungen in anderen Ländern,aber wie hier im eigenen Land ,gesetzlich legitimiert,Menschenrechte und Menschenwürde mit Füssen getreten werden,sehen wir nicht.Mal drüber nachdenken.
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