Sonntag, 1. September 2019

80 Jahre danach

Sagen sie, wir sollen wieder in den Krieg ziehen.Sie nennen das nur nicht Krieg, sondern"außenpolitisch Verantwortung übernehmen", und wenn sie "Wir" sagen ,meinen sie natürlich nicht sich selbst oder ihre Angehörigen, sondern die Söhne und Töchter kleiner Leute,normaler Arbeiter , die sie verachten, und die für sie nur Kanonenfutter sind, im Krieg für ihre Profite und geostrategische Interessen, sowie die Interessen des Meisters aus Übersee.

Was ist das für eine Heuchelei? Man gedenkt Heute der Opfer des zweiten Weltkrieges, der am 1.September 1939 begann,wie so viele Kriege mit einer Lüge,und gleichzeitig stehen wieder deutsche Truppen unweit von St.Petersburg, und wird Stimmung für einen Krieg gegen Russland geschürt,wird im nahen Osten im Iran gezündelt.Ganz vorne weg dabei, Angehörige einer Partei, die sich einmal pazifistisch nannte,aus der Nato raus wollte, und doch erstmals seit Hitler wieder deutsche Truppen in einen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg schickte.Ebenfalls beruhend auf einer Lüge.

Die Kriegsbedrohung ist Heute größer denn je, sodass es umso wichtiger ist sich zu verweigern und Nein zu sagen.

Aber vielleicht kann ihnen Charlie Caplin ins Gewissen reden.Es ist wirklich An der Zeit


Nie wieder Faschismus, nie wieder Krieg!

Dienstag, 6. August 2019

Habeck und Hiroshima

Heute begehen wir den 74.Jahrestag des Atombombenabwurfs auf Hiroshima  und in diesen Tagen hat der Grüne möchtegern-Kanzler Habeck nichts anderes zu tun ,als für Kriege und Militarisierung zu trommeln. Er nennt dies "Europa Weltpolitikfähig" machen.

Imperiale Interessen gegen russisches Territorium sind für den Grünen-Chef also Weltpolitik.Das waren sie auch schon vor knapp Achtzig Jahren für einen Herrn Hitler und Herrn Goebbels auch.Was dabei heraus kam ,wissen wir, und wenn man sich ansieht , was die Hiroshima-bombe angerichtet hat, und zu was die modernen Nuklear-Waffen im Stande sind,wird umso klarer, wie wichtig Heute wieder eine Friedensbewegung ist.Über den Klimaschutz bräuchten wir nach diesem Krieg nicht mehr zu reden.


Samstag, 4. Mai 2019

Die Welt geht unter:ein Soze redet von Enteignung!

Da hat er sich aber was geleistet, der Kevin Kühnert. Fordert er doch tatsächlich Enteignung von Konzernen, und ,Pfui bah, einen demokratischen Sozialismus!

Erwartungsgemäß fallen jetzt Politik von Rechtsaußen bis Grün über ihn her, in  einer Hysterie, das man glauben könnte, wir stehen kurz vor einer kommunistischen Revolution, und der Neugründung der DDR.

Hey Leute,kommt mal  das ist die SPD!Und die hat sich, wie auch Kühnert, bis Heute nicht einen Deut vom Agenda 2010-Holzweg weg bewegt, und hält Hartz IV für sinnvoll.

Was Kühnert da betreibt, nennt sich Wahlkampfgetöse. Es dient dazu Aufmerksamkeit zu erlangen, und da tönt man eben laut.Schließlich wird man in absehbarer Zeit nicht in die Verlegenheit kommen, solche Forderungen umsetzen zu müssen, und das man vom Links blinken und Rechts abbiegen etwas versteht, hat die SPD ja 1998 schon bewiesen.

Diejenigen, die da über Enteignung jammern(ja auch schon im Zusammenhang mit der Enteignung von Wohnungsbaugesellschaften), müssen sich fragen lassen, warum sie mit der Enteignung von Arbeitnehmern durch Hartz IV kein Problem haben.

Ach ja, und Sozialismus gibt es in Deutschland und der EU schon, aber für Konzerne und Banken, wie Eric Bonse  sehr schön herausarbeitet.Nur demokratisch ist er nicht.

diese Diskussion ist ein sehr schöner Beleg für den Rechtsruck in Politik und Medien.Den demokratischen Sozialismus hatte die SPD einmal in ihrem Godesberger Programm,und wissen die Schreihälse von der CDU, was einmal in ihrem Ahlener Programm stand?
„Das kapitalistische Wirtschaftssystem ist den staatlichen und sozialen Lebensinteressen des deutschen Volkes nicht gerecht geworden. Nach dem furchtbaren politischen, wirtschaftlichen und sozialen Zusammenbruch als Folge einer verbrecherischen Machtpolitik kann nur eine Neuordnung von
Grund aus erfolgen.
Inhalt und Ziel dieser sozialen und wirtschaftlichen Neuordnung kann nicht mehr das kapitalistische Gewinn- und Machtstreben, sondern nur das Wohlergehen unseres Volkes sein. Durch eine gemeinschaftliche Ordnung soll das deutsche Volk eine Wirtschafts- und Sozialverfassung erhalten, die dem Recht und der Würde des Menschen entspricht, dem geistigen und materiellen Aufbau unseres Volkes dient und den inneren und äußeren Frieden sichert.“
Wie wahr diese Worte Heute wieder sind (man kann für deutsches Volk auch europäische oder Völker der Welt einsetzen, davon wird es nicht weniger wahr)...

Mittwoch, 1. Mai 2019

Zum 1.Mai:Klassenkampf 2.0

Diesmal keinen selbst geschriebenen Text, sondern von Susan Bonath via Rubikon, der den derzeitigen Zustand unserer Arbeitswelt ganz gut beschreibt.

Ergänzend möchte ich noch auf auf das zunehmende Union-Busting ,die systematische Bekämpfung betrieblicher Interessenvertretung, hinweisen.

Zum Schluss, noch mein Erster Post zum Tag der Arbeit , in dem ich damals schon eine Neuausrichtung der Gewerkschaften gefordert habe.Bis Heute ist davon nicht viel zu sehen.Nichts desto Trotz ist eine starke Gewerkschaftsbewegung, wie auch eine engagierte betriebliche Interessenvertretung Heute wichtiger den je.

In diesem Sinne,
schönen 1.Mai

Montag, 4. März 2019

Zustandsbeschreibung der Linken

Treffender als Uli Gellermann könnt´ich´s auch nicht.