Sonntag, 15. Februar 2015

Seine Peinlichkeit, der Wirtschaftsminister

Ich habe es hier auch schon oft geschrieben:Es geht bei der Ablehnung von TTIP, CETA und TISA nicht um Chlorhühner, sondern um den den damit einher gehenden abbau von Arbeitnehmer-und Verbraucherschutz-Rechten,und vor allem die Selbstentmündigung der europäischen Parlamente, die Abwicklung der Demokratie in Europa.

Wirtschaftsminister Gabriel hat mal wieder bewiesen,das er das nicht verstanden hat,und verspottet mit seltener Arroganz die Sorgen des Volkes,dessen Interessen er eigentlich zu vertreten hat, und das nebenbei, sein üppiges Gehalt über Steuern bezahlt , indem er es als hysterisch bezeichnet,und bittet hinterher,dies doch nicht in den Zeitungen zu bringen.

Sigmar Gabriel in Davos über TTIP und die "hysterischen" Deutschen
http://debattiersalon.de/maulheld-gabriel-diese-hysterischen-deutschen/

 Tja ,nur blöd, das es Handys mit Kamera-Funktion gibt.Doof auch ,das es You-Tube ,sowie Sendungen,wie die die Anstalt und die Heute-Show gibt, wo das Video von Millionen gesehen werden kann.Bezeichnend ,das dieses Interview des Vize-Kanzlers von unseren Q-Medien tot geschwiegen wird. Hätte das ein linker Minister getan,inbesondere den Satz:bringen sie das bitte nicht in den Zeitungen", von sich gegeben, wäre es Thema auf den Titelseiten.

Wer dermaßen abgehoben mit dem eigenen Volk umgeht,und ihm seine Verachtung so entgegen speit wie Gabriel, braucht sich nicht zu wundern, wenn er in den Umfragen als angebliche "linke Volkspartei" nur bei 25 % herum krebst.

Kommentare:

  1. Seine Impertinenz, der Finanzminister
    ”... dass es auch ein großes Pokerspiel dieser neuen Regierung ist, die ja mit einem sehr eigenartigen Wahlkampf in Griechenland sehr viel Erfolg gehabt hat.”
    Schäuble hat heute Morgen im RIAS/aka DLF fast unverschlüsselt verkündet, dass ihm die Wahlentscheidung in Griechenland missfällt, wenn man dass nicht als verärgerten Aufruf zum Putsch werten will. Das Interview birgt so machen weiteren Sprengstoff.
    Wenn man dann u.a. liest/hört: ” ... europäisches Sozialprogramm? - "Das ist Verschwendung von Zeit"”, sollte eigentlich der politisch mündige Bürger merken, dass es jeden in der EU betrifft, nicht nur die armen Griechen

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    1. Hallo Manfred
      Ja, Schäuble zeigt mal wieder sein antidemokratisches Gesicht.Seine völlige Ignoranz gegenüber dem unsäglichen Leid, das die"Reformpolitik" in Griechenland verursacht hat, weist ihn auch als Menschenverächter aus.Allein die Menschlichkeit geböte es schon,diese Politik sofort zu beenden, zumal sie auch ökonomisch völliger Blödsinn ist.aber es darf nun mal keine Alternative geben zur alternativlosen Politik. dennoch sind es bereits Rückzugsgefechte ,die hier geführt werden, denn Griechenland wäre sogar verpflichtet ,die Reformen zurück zu nehmen.erstens ,hat bereits der Generalanwalt des EuGH festgestellt, das die Troika mit europäischem Recht nicht vereinbar ist.Zweitens widersprechen die Kürzungsdiktate dem ,im Lissabon-Vertrag nochmals bestätigten Ziel des europäischen Sozialstaates.Drittens verstößt der größte Teil der "Reformen" gegen sie europäische Sozialcharta ,und völkerrechtlich ist Griechenland verpflichtet völkerrechtlich verpflichtet, Verstöße gegen die Europäische Sozialcharta zu beseitigen. Diese haben die EU-Institutionen und die nationalen Parlamente nämlich offiziell anerkannt.
      Schäuble und Merkel werden einsehen müssen,das es rechtliche Grundlage gibt,eine Weiterführung der Spardiktate durchzusetzen.
      Gruß,der Doctor

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  2. "Wer dermaßen abgehoben mit dem eigenen Volk umgeht,und ihm seine Verachtung so entgegen speit wie Gabriel, braucht sich nicht zu wundern, wenn er in den Umfragen als angebliche "linke Volkspartei" nur bei 25 % herum krebst."

    Ich finde es eher verwunderlich, dass es immer noch 25% Vollpfosten gibt, die diese Partei noch wählen! Mit dieser Zustimmung ihrer Verarsch-Politik kann die SPD sehr zufrieden sein.

    Grüße, Dude

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    1. Hallo Dude

      Ja, würden die Deutschen von den Griechen lernen,dann wäre die SPD schon auf PASOK-Niveau.aber Experimente,wie Politiker zu wählen,die ihre Wahlversprechen umsetzen und Politik im Interesse ihres Volkes machen, wird der Michel wohl nicht wagen.
      Grüße,
      Der Doctor

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