Samstag, 28. Mai 2016

Judäische Volksfront

Tja ,da überlegte man sich noch, was man zum Parteitag der Linken schreiben soll,er ist ja auch noch nicht vorbei, und dann liefern einige Wirrköpfe, welche von unseren Medien der Antifa zugerechnet werden, das Thema des Tages: Die Torte ins Gesicht von Sahra Wagenknecht.
Da meinen also einige vermeintliche Antifaschisten ihren Kampf auf Judäische Volksfront-Niveau führen zu müssen.So muss auch gedeutet werden, das Wagenknecht im Bekennerschreiben in eine Reihe mit Beatrix von Storch gestellt wird. Nichts, was Wagenknecht gesagt hat, rechtfertigt solch ein Vorgehen, das mit gesitteter politischer Auseinandersetzung nichts zu tun hat. 

Man kann über die Dummheit dieser Leute nur den Kopf schütteln, die Sahra Wagenknecht einen Menschenfeind nennen.Was ist denn mit jenen, die Kriege für Rohstoffe vom Zaun brechen,ganze Regionen wegen geostrategischer Interessen destabilisieren,TTIP, CETA und TISA ,sowie Hartz IV und agenda 2010 durchsetzen,und mitten in Europa Regierungen zu einer unmenschlicheen Austeritätspolitik erpressen, die tausende Menschen in bitteres Leid stürzen, und so Demokratie und Menschlichkeit mit Füssen treten? aber lieber stürzt man sich auf Linken-Politiker, die nicht der reinen Lehre gemäß handeln, bzw.,deren aussagen sie in den falschen Hals bekommen.

Schöne "linke Weltverbesserer sind das...
Diese Leute sind weder links noch antifaschistisch.Ihr Verhalten zeigt, das sie genauso wenig eine freie Gesellschaft mit selbstständig denkenden Menschen wollen,wie, im Gegensatz zu Wagenknecht, echte Faschisten, sondern eine mit Ja-Sagern, die ihre reine Lehre befolgen. Man kann hier durchaus von Gesinnungsfaschismus sprechen.
Abgesehen davon zeigt,wer solche Mittel anwendet, das er keinerlei Sachargumente hat, und disqualifiziert sich selbst.

Auch Kipping ging übrigens in ihrer Rede mit keinem Wort auf den Vorfall ein, wobei sich allerdings schon die Frage stellt, ob man so einer lächerlichen Splittergruppe unbedingt mehr Aufmerksamkeit schenken sollte, als unbedingt möglich.Deutliche Worte fand hinterher, der ja nicht unbedingt als Wagenknecht-Fan bekannte Dietmar Bartsch:
Das ist nicht links,auch nicht antifaschistisch, das ist asozial,das ist hinterhältig,das ist dumm.
so ist es.
Die “judäische Volksfront von Magdeburg” hat sich mit dieser Aktion vor allem selbst geschadet.

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