Montag, 16. Juni 2014

Der alte Mann und der Krieg

Bundesselbstdarsteller Gauck betreibt wieder Kriegstreiberei und fordert mehr deutsche Beteiligung an.
Militäreinsätzen.
Deutschland stehe an der Seite der Unterdrückten, sagte Gauck dem Deutschlandradio Kultur: "Und in diesem Kampf für Menschenrechte oder für das Überleben unschuldiger Menschen ist es manchmal erforderlich, auch zu den Waffen zu greifen."
 Auch von Kaiser Wilhelm hiess es damals(...)"Auf zu den Waffen!"Zunächst mal ist das Argument Menschrechte ein schlechter Witz ,angesichts der Tatsache ,das die selbst ernannten Weltpolizisten der Nato,Menschenrechtsverletzungen und Despoten überall dort dulden,wo sie ihren Interessen und vor allen denen der Konzerne entgegen kommen,und Weltpolizist USA nicht einmal den Internationalen Menschenrechtsgerichtshof in Den Haag anerkennt(ich will nicht wieder von Guantanamo anfangen).Freilich,worum es wirklich bei den Militäreinsätzen geht,nämlich Handelswege und Rohstoffe ,sagt man besser nicht so laut.Was dann passiert hat der Bundesgauckler ja am Beispiel des vor-Vorgängers Köhler gesehen.
Der Aussenexperte der Linksfraktion im Bundestag,Jan van Aken,hat völlig Recht, wenn ersagt:
"Ein Bundespräsident, der quasi als Feldherr die Bundeswehr mit Hurra in alle Welt schicken möchte, stellt sich gegen die Bevölkerung und begibt sich damit ins Abseits",
Herr Gauck glaubt doch selber nicht ,das man Konflikte mit Waffengewalt lösen kann.Das Ergebnis solcher Politik kann man nun am Beispiel Irak sehr schön sehen.Wer damals gewarnt hat,das mit diesem Feldzug nur neuer Terrorismus geschaffen wird ,sieht sich nun bestätigt.Und wer nun sagt:Ja aber Saddam Hussein war doch ein Diktator" Ja,allerdings, solange er nur den Iran bombardierte,hatte niemand ein Problem damit,da war er sogar strategischer Verbündeter,da sah man auch darüber hinweg,das er Kurden im Nordirak mit Gasgranaten beschoß.Erst als er den Kuwait angriff und damit die Ölversorgung der westlichen Staaten gefährdete,wurde er über Nacht zum Hitler des nahen Ostens.Einmal mehr ein Beispiel für die Heuchelei,wenn Kriegstreiber,wie Gauck mit Menschenrechten argumentieren.Eine besondere Ironie der Geschichte ist es dabei,das sich die USA nun mit dem alten Feind dem Iran gegen die sunnitischen Terroristen verbünden.
Wobei Herr Gauck ja nur brav sagt,was diejenigen ,die ihn hochschrieben,bzw. hochschreiben ließen hören wollen.Bei Wulf hat er gesehen ,wie schnell man von den selben Leuten auch wieder herunter geschrieben werden kann.
Also,wenn Gauck nun unbedingt will,das zu den Waffen gegriffen wird,bin ich dafür ,das man ihm als erstes eine Waffe in die Hand drückt und ihn vorneweg gehen lässt.Aber nicht allein,neben ihm können dann noch Flinten -Ursel,Steinmeyer,aber auch Mutti Merkel, als dann oberste Befehlshaberin .marschieren.Aber natürlich werden diejenigen,die zu den Waffen rufen, nie selbst in den Krieg ziehen.Aber sie werden salbungsvolle Worte finden,wenn dann die Ersten Gefallenen und die Zivilopfer des Übernehmens aussenpolitischer Verantwortung, öffentlich zu Grabe getragen werden.
Speziell für Herrn Gauck ,was Wolfgang Borchert schrieb:
 Du. Pfarrer auf der Kanzel. Wenn sie dir morgen befehlen, du sollst
den Mord segnen und den Krieg heilig sprechen, dann gibt es nur eins :
Sag NEIN !

http://schumt3.blogspot.de/2014/04/dann-gibt-es-nur-eins.html 

Der Ausbruch des Ersten Weltkrieges vor Hundert-und des Zweiten Weltkrieges vor 75 Jahren mahnt uns ,gegen Kriege zu kämpfen und eine dritten Weltbrand zu verhindern,und wenn ein deutscher Bundespräsident nun wieder auffordert, zu den Waffen zu greifen,kann man nur mit Hannes Wader sagen:
Es ist an der Zeit:
Weit in der Champagne im Mittsommergrün
dort wo zwischen Grabkreuzen Mohnblumen blüh’n,
da flüstern die Gräser und wiegen sich leicht
im Wind, der sanft über das Gräberfeld streicht.
Auf deinem Kreuz finde ich toter Soldat,
Deinen Namen nicht, nur Ziffern und jemand hat
die Zahl neunzehnhundertundsechzehn gemalt,
und du warst nicht einmal neunzehn Jahre alt.

    Ja, auch Dich haben sie schon genauso belogen
    so wie sie es mit uns heute immer noch tun,
    und du hast ihnen alles gegeben:
    Deine Kraft, Deine Jugend, Dein Leben.

Hat du, toter Soldat, mal ein Mädchen geliebt?
Sicher nicht, denn nur dort, wo es Frieden gibt,
können Zärtlichkeit und Vertrauen gedeih’n,
warst Soldat, um zu sterben, nicht um jung zu sein.
Vielleicht dachtest du Dir, ich falle schon bald,
nehme mir mein Vergnügen, wie es kommt, mit Gewalt.
Dazu warst du entschlossen, hast dich aber dann
vor dir selber geschämt und es doch nie getan.

Soldat, gingst du gläubig und gern in des Tod?
Oder hast zu verzweifelt, verbittert, verroht,
Deinen wirklichen Feind nicht erkannt bis zum Schluss?
Ich hoffe, es traf dich ein sauberer Schuss?
Oder hat ein Geschoß Dir die Glieder zerfetzt,
hast du nach deiner Mutter geschrien bis zuletzt,
bist Du auf Deinen Beinstümpfen weitergerannt,
und dein Grab, birgt es mehr als ein Bein, eine Hand?

Es blieb nur das Kreuz als die einzige Spur
von deinem Leben, doch hör’ meinen Schwur,
für den Frieden zu kämpfen und wachsam zu sein:
Fällt die Menschheit noch einmal auf Lügen herein,
dann kann es gescheh’n, dass bald niemand mehr lebt,
niemand, der die Milliarden von Toten begräbt.
Doch finden sich mehr und mehr Menschen bereit,
diesen Krieg zu verhindern, es ist an der Zeit.
(Hannes Wader:Es ist an der Zeit)

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