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Samstag, 1. Oktober 2016

Mit Nazis Nazi-Opfern gedenken

Man wird ja in letzter Zeit mit vielem unmöglichem konfrontiert, aber immer wenn man denkt, schlimmer geht´s nicht mehr,wird´s noch schlimmer.
Der Gipfel der Perversion wurde aber jetzt in Barby Jar erreicht, wo der Bundes-Selbstdarsteller an der Seite des Swoboda-Nazis Andrej Parubij den Opfern des Massakers an ukrainischen Juden vor 75 Jahren gedachte.
Was für eine üble Realsatire :Ein Nazi, ein angehöriger jener Partei, die sich in der Tradition der Bandera-Bande sieht ,die damals mit jenen Schlächtern, die für dieses Massaker verantwortlich waren kollaborierte,bzw. tatkräftig dabei halfen(viele SS-Angehörige dort waren Ukrainer), und diese Leute als „Helden “ verehrt ist bei so einer Gedenk-Veranstaltung dabei!Welche Verhöhnung der Opfer!Und ein deutscher Bundespräsident stellt sich noch daneben,und lässt sich mit dem fotografieren. Gut, bei Gauck nicht weiter verwunderlich.er stammt ja selber aus einem Nazi-Elternhaus.Seine Eltern waren ja NSDAP-Mitglieder erster Stunde.
Das das jedoch hierzulande in den Medien niemanden stört, und Gauck statt dessen noch gefeiert wird,zeigt wie heuchlerisch deren „Besorgnis“ über das Erstarken Rechter ist. ist.
Um einmal die Doppelmoral zu zeigen:Die große anti-TTIP-Demo im letzten Jahr,auf der 380.000 Menschen waren wurde von antideutschen und Mainstream-Presse komplett in die rechte Ecke gestellt, weil sich ein paar rechte Spinner in der Menge verloren.
Wenn aber europäische Staatsmänner, darunter auch der deutsche Bundespräsident auf einer Gedenkfeier für Nazi-Opfer an der Seite eines Nazis, und ehemaligen Vorsitzenden einer eindeutig rechtsextremen,und antisemitischen Partei stehen, und an der Verunglimpfung der Opfer durch dessen Anwesenheit an diesem Gedenkort eines bestialischen Nazi-Verbrechens,nichts schlimmes finden, ist das für die selben Leute kein Problem.

Samstag, 28. März 2015

Entfallende Anstalt läuft Dienstag

Sie ist aber schon in der Mediathek zu sehen.
Die Anstalt,vom 31.03.2015

Absolut sehenswert.Vor allem für "faule Pleitegriechen"-, und "Regeln müssen eingehalten werden"-Nörgler ,die sich insbesondere das bewegende Finale ansehen, und sich dann in Grund und Boden schämen sollten.
Schönes Wochenende

Montag, 19. Januar 2015

Tag der Befreiung ohne Befreier

Die Anti-russische Hass-und Ausgrenzungs-Propaganda schreckt offenbar vor nichts mehr zurück.Zuerst die unwidersprochene! Geschichtsklitterung des ukrainischen Ministerpräsidenten Jazenjuk in der ARD,der die sowjetischen Befreier von Auschwitz zu Aggressoren und Invasoren macht, damit die Nazi-Mörder zu überfallenden Opfern umdeklariert, und so 6,5 Millionen in Auschwitz ermordeter Juden verhöhnt.Immerhin hat er damit klar gezeigt, wes Geistes Kind er und seine Regierung wirklich sind.

Und nun darf ausgerechnet der russische Staatschef nicht an den Gedenkfeierlichkeiten zum 70. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz, am 27.Januar, nicht teilnehmen.Ausgerechnet das Land, das im zweiten Weltkrieg den höchsten Blutzoll zu zahlen hatte, mit 27 Millionen Toten,ausgerechnet das Land, dessen Armee Auschwitz befreite, darf zu einer Gedenkfeier der Befreiung dieses größten und schlimmsten Vernichtungslagers keinen Repräsentanten entsenden.

http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/59033

Der Gipfel der Absurdität ist, das der Sohn eines Nazi-Offiziers ,der Heute Bundespräsident ist, und aus seinem Russen-Hass nie einen Hehl gemacht hat,selbstverständlich bei dieser Gedenk-Veranstaltung spricht,und wie schon bei der Gedenkveranstaltung zum Ausbruch des zweiten Weltkrieges ,auch diese Gelegenheit nutzen wird,um anti-russische Ressentiments zu schüren.
Grund ist , das Russland ausgegrenzt werden soll,zur Führung eines neuen kalten Krieges, der niemanden in Europa nützt.Auf dem Rücken der Europäer führt die US-Administration ihre Ausgrenzungs-Politik gegen Russland und beschmutzt damit das Andenken der Opfer des Faschismus.

https://www.openpetition.de/petition/online/70-jahrestag-der-auschwitz-befreiung-nicht-ohne-Russland

Ich unterstütze diese Forderung, denn bei dieser Veranstaltung geht es nicht um aktuelle Weltpoltitik, sondern um das Gedenken an die Opfer des Nazi-Terrors, und die Mahnung gegen das Vergessen. Und da muss auch das Land vertreten sein, dessen Armee Auschwitz befreite und das Massenmorden beendete.

Montag, 29. Dezember 2014

Das war 2014

Doctor`s  großer Jahresrückblick,Teil 1

Ein Jahr geht nun zu Ende ,und ein neues wartet schon . Grund genug ,noch einmal auf das vergangene Jahr zurück zu blicken. und es war auch wieder eine Menge los.
Angefangen hat das Jahr mit einer neuen Bundesregierung. Na ja, nicht wirklich neu. Eigentlich das gleiche, nur mit etwas neuer Besetzung. Mutti wechselte mal wieder den Partner. Nachdem die FDP nicht mehr im Bundestag ist, übernahm die SPD den Part des Watschenaugust, und bewies , das sie aus, dem ,für sie desaströsen, Ergebnis der letzten GROKO nichts gelernt hat, und ROT-ROT-GRÜN wäre ja rechnerisch möglich gewesen.
So aber stand nach „nur“ drei Monaten die GROKO fest. 80% Mehrheit im Bundestag, Opposition nur noch marginal. Volkskammerähnliche Verhältnisse, Margot Honecker soll überlegt haben, wieder nach Deutschland zu kommen.

Der Fall Edathy

Aber kaum war die Elefantenhochzeit zwischen Siggi  Klops und Mutti geschlossen ,da gab es schon Ärger, mit Namen Edathy .
Der SPD- Innen-Experte Edathy hatte sich zwischen 2005 und 2010 Film-Material und Fotos nackter Jungen, bzw. Jugendlicher online bestellt. Das Material war offenbar im Stil von Videos aus dem FKK-Bereich gehalten.

So weit, so schlecht .Zunächst mal lernten wir dabei, das es anscheinend rechtsstaatlich unproblematisch ist, wenn bei einer staatsanwaltschaftlichen Hausdurchsuchung Reporter der örtlichen Presse anwesend sind. Auch hat man sich mit der Haussuchung zwei Jahre Zeit gelassen ,denn Kenntnis hatte man schon 2011, die Durchsuchung erfolgte aber erst im Dezember 2013. Die Tatsache aber ,das ein bereits pensionierter hoher BKA-Mitarbeiter selber Kinderpornos besessen haben sollte ,hatte damit aber wohl nichts zu tun oder?

Dann stellte sich die Frage, ob der Besitz dieser Bilder wirklich strafbar ist. Dies zu klären, ist letztendlich Sache der Justiz.
Moralisch gesehen hat sich Edathy in jedem Fall schuldig gemacht, und mal ehrlich, Wie Volker Pispers  schon sagte: “Wer solche Neigungen hat, wird nicht Politiker ,sondern Priester, da hat er auch bessere Deckung durch den Vorgesetzten“

Aber die Affäre Edathy forderte noch ein weiteres Opfer nämlich den Innenmister, Merkels Königspudel Friedrich, inzwischen Landwirtschaftsminister geworden. Er musste zurücktreten, weil er Sigmar Gabriel während der Untersuchungen über den Verdacht unterrichtet hatte, was wiederum vom SDP-Fraktionschef Oppermann öffentlich gemacht wurde.

Wie schäumte da die CSU. Allerdings muss man das verstehen. Wer die Verhältnisse in Bayern kennt, weiß, das man es in der Strauss-Partei nicht gewohnt ist, für den Mist, den man gebaut hat auch gerade zu stehen. Da konnte ein Otto Wiesheu im trunkenen Zustand einen Mann totfahren, und anschließend noch Verkehrsminister werden ,da können CSU-Politiker schamlos ihre Familien in ihren Ministerien auf Steuerzahlers Kosten beschäftigen, oder daran beteiligt sein, das ein Mann, der die Amigo-Verhältnisse im Banken-Skandal öffentlich macht für fünf Jahre in der Klapse landet, und man wird trotzdem mit absoluter Mehrheit wieder gewählt. Keine Frage also, es ist so was wie Majestätsbeleidigung, wenn ein CSU-Minister
zurücktreten muss . Na ja, oder die CSU musste eben lernen, das Deutschland eben doch nicht Bayern ist.

Hoeneß und die vergessenen 25 Millionen

Das nächste große Thema war der Hoeneß-Prozess. Wir erinnern uns :der ehemalige Bayern-Präsident hatte, nachdem das Steuer-Abkommen mit der Schweiz gescheitert war, eine Selbstanzeige wegen Steuerhinterziehung erstattet, um sich über die ,von Schröder eingeführte, Amnestie-Regelung zu retten. Es ging dabei um die Hinterziehung 3,5 Millionen Euro.

Dummer Weise ging die Staatsanwaltschaft aber nicht darauf ein, und eröffnete ein Verfahren. Noch auf der Mitgliederversammlung 2013 bekam er von den FC Bayern-Mitgliedern volle Rückendeckung und Zuspruch, so das ihm die Tränen  kamen. Weiß nun keiner, ob vor Rührung oder vor Ärger, weil er nicht noch mehr hinterz..., ach nein, hatte er ja. Das kam nun im Prozess heraus. Da hatte er wohl einige Papiere verschlampt, seine Frau wohl versehentlich einige Belege mitgewaschen, und so war ihm wohl entgangen, das es statt 3,5 ,doch 28,5 Millionen waren, die er hinterzogen hatte. Aber gut, als so vielbeschäftigter Mann ,kann man auch mal 25 Millionen vergessen. 
Wenn hier nun jemand Häme oder Nachtreten beklagt :Wenn jemand sich immer wieder als moralische Instanz geriert, die andern glaubt, ihre Unmoral vorhalten zu können ,und in Talkshows selbstgefällig mit dem Finger auf andere zeigt, dann darf man sich nicht beklagen, wenn man mit den  selben Maßstäben gemessen, und danach beurteilt wird, und von dem sollte man erwarten können, dass Man/Frau als Buße mehr tut, als das was unbedingt erforderlich ist, um den eigenen Kopf juristisch aus der Schlinge zu ziehen. Dies gilt auch für Alice Schwarzer, von der bekannt wurde, das auch sie Geld in der Schweiz „vergessen hat“. Und da gab es wohl noch andere dieser Art. So flammte denn auch Diskussion um die Amnestie für Steuersünder nach Selbstanzeige (noch so ein tolles Gesetz, das wir der Sozialdemokratie zu verdanken haben).die Forderung nach Abschaffung kam natürlich nicht durch, Das Gesetz wurde lediglich ein wenig „verschärft“

Wie dem auch sei, am Ende bekam Hoeneß Dreieinhalb Jahre Gefängnis. Die Staatsanwaltschaft hatte Fünf Jahre beantragt. Das es eine Gefängnisstrafe ohne Bewährung wurde, war schon eine kleine Überraschung, noch überraschender war, das er keine Berufung einlegte, sondern die Strafe akzeptierte. Ob es da wohl einen Deal gegeben hatte? Parallel wurde in Hessen eine Frau wegen Steuerhinterziehung zu Sieben Jahren verurteilt. Unterschlagene Summe:9000.000€. entweder hat es wohl mit dem Deal nicht geklappt ,oder sie leitete keinen Fußball- Club. Mittlere Weile ist klar, das Hoeneß nächstes Jahr vorzeitig entlassen wird, und eine Stelle im Jugendbereich des FC Bayern bekommt. Richtig so, die Jungs brauchen doch gute Vorbilder, und wenn schon ein vorbestrafter Uhren-Schmuggler im Vorstand sitzt ,kann auch ein vorbestrafter Steuerhinterzieher im Jugendbereich sitzen. Verdient ja schließlich jeder eine zweite Chance.


Der böse Russe ist wieder da

Kalter Krieg Reloaded, hieß es  2014. der böse Feind im Osten war wieder da. Die Ukraine –Krise und der böse Putin waren ein Dauerthema .begonnen hatte es ja noch 2013 mit dem Putsch gegen Janukowitsch. Äh, war doch ein Putsch oder? Wenn eine demokratisch gewählte Regierung gewaltsam gestürzt wird, dann nennt man das doch Putsch. Gut ,auch das haben wir dabei gelernt, das es auch hier darauf ankommt, wer gegen wen putscht.

Wäre Janukowitsch pro- europäisch gewesen ,dann wäre er heute noch im Amt ,und die „Freiheitskämpfer auf dem Maidan wären Putschisten und Terroristen wobei pro- europäisch meint, er lässt westliche Konzerne sein Land ausplündern. Hat sich schon mal jemand ausgerechnet, wie viel Gen-Mais man in der ukrainischen Steppe anpflanzen kann? Von den Rohstoffen des Donezk-Beckens ganz zu schweigen.
Doch es war eben anders .Janukowitsch war eben eher Russland- Freundlich, und wurde darum durch eine pro-westliche Regierung ersetzt.

Das damit auch das Vertragswerk zu Fall gebracht wurde, das gerade zuvor zur Befriedung des Ukraine-Aufstands geschlossen worden war, war dabei auch egal. Unterzeichner neben Janukowitsch: Bundesaußenminister Steinmeier, der polnische Außenminister Sikorski, ein Vertreter von Frankreichs Außenminister Fabius, ein Vertreter des russischen Außenministers Lawrow sowie die ukrainischen Oppositionellen Klitschko, Jazenjuk und Tjahnybok. 

So wurde ein Oligarch gegen einen anderen ausgetauscht. Letztendlich mit dem Ziel, die Ukraine unter westliche, unter Nato-Kontrolle zu bekommen.
Nun muss man schon sehr naiv sein, zu glauben ,das Putin sich das so einfach mit ansehen und freiwillig auf seine Schwarzmeer -Häfen verzichten würde.
Das Argument, um den bösen Russen aufzubauen war das Völkerrecht, das von Putin gebrochen wird, weil er Truppen auf die Krim schickt, wo er sowieso ein Kontingent haben darf, aufgrund eines Abkommens mit der Ukraine .
Doch Putin wollte ja die Krim nicht annektieren, nein , er wollte die Bevölkerung der Krim in einer Volksabstimmung darüber entscheiden lassen ,Russland bei zu treten oder nicht, quasi, sich auszusuchen, von wem sie unterdrückt werden wollte. Damit zeigte er doch mehr Demokratieverständnis, als die Übergangsregierung ,die mal flugs die pro-russische , autonome Übergangsregierung für abgesetzt erklärt hatte.

Und natürlich meldete sich auch die Bundesregierung , die sofort unmissverständlich erklärte ,das sie das Referendum auf keinen Fall anerkennen werde, da es gegen die ukrainische Verfassung sei.
Ah ja, dann können die Herrschaften ja sicher auch erklären, was nun am gewaltsamen Sturz eines demokratisch gewählten Präsidenten(Arschloch hin oder her) mit der ukrainischen Verfassung vereinbar war. Aber es ist ja auch schon erheiternd, wenn Leute ,die hierzulande wiederholt von gerichtlicher Seite ins Stammbuch geschrieben bekommen, das sie Verfassungswidrige Gesetze machen, anderen etwas von Verfassungsmäßigkeit erzählen. 

Darum auch der Rückgriff aufs Völkerrecht. Aber klar, wer wiederholt  völkerrechtswidrige Angriffskriege vom Zaun gebrochen ,wiederholt demokratische Regierungen weg geputscht, und durch faschistische Diktatoren ersetzt hat, wer Menschen aus fremden Staaten einfach verschleppt hat und sie ohne konkreten Verdacht, ohne Haftbefehl ,ohne Gerichtsverhandlung gegen jedes Völker –und Menschenrecht in ein Foltergefängnis auf Kuba einsperrt, und wer mit Drohnen in fremden Ländern Menschen umbringt, weil sie terrorverdächtig sind, obwohl ihnen dann zumindest eine Gerichtsverhandlung zugestanden hätte, ja, so Jemand kann natürlich anderen was vom Völkerrecht erzählen und sie zu seiner Einhaltung erziehen.

Aber es geht eben nicht um Demokratie und Menschenrechte. Es geht um die Dämonisierung
Russlands und vor allem Putins ,um nicht zuletzt um seinen Sturz. Sicher Putin ist alles andere als ein lupenreiner Demokrat. Er ist ein Oligarch, der Russland autoritär regiert. aber bei der einseitigen anti- Russland-Hetze unserer Medien, die zwischenzeitlich wirklich groteske Züge annahm ,geht es eben nicht um Demokratie oder Völkerrecht, sondern um die Durchsetzung von hegemonial -Interessen. Wer aber eine solche Meinung vertritt, und glaubt, das es hier keine guten und bösen ,sondern mehrere Parteien und deren Interessen gibt, und dabei nicht der Ideologie vom guten Ami und bösen Russen folgt, und sich Gedanken macht über die einhellig in fast allen Medien hasserfüllte Bericht-Erstattung vom bösen Russen, und sich wegen der Möglichkeit eines neuen Weltkrieges sorgt, galt dieses Jahr schnell als VT- ler, Wahnwichtel und Querfröntler. 
Auch wenn es für viele auffällig war, das immer dann ,wenn in Friedensgesprächen und Verhandlungen ein Durchbruch für eine friedliche Lösung in Sicht war, plötzlich eine Nachricht über neue Teufeleien des bösen Russen durch die Medien ging. Sei es MH 17, wo die Spekulationen ja auch mächtig ins Kraut schießen ,bis hin zu angeblichen russischen Truppenbewegungen in der Ost-Ukraine .Dabei schien wirklich nichts zu blöd zu sein. Da gab es Phantom- Invasionen mit angeblichen Panzer-Divisionen, natürlich ohne Nachweise .Ein Lebensmittel- Konvoi wurde zum Einmarsch um deklariert .ein unbekanntes U-Boot in der Ostsee musste selbstverständlich russisch sein, und im internationalen Luftraum übende russische Kampfjets waren selbstverständlich ein kriegerischer Akt. War sicher Zufall, das diese Dinge immer dann auffielen, wenn es Erfolge bei Friedensverhandlungen oder Verhandlungen über Gaslieferungen gab. Hatte halt auch noch ein blödes Timing, der böse Russe.

Schließlich gab es auch Wirtschafts-Sanktionen gegen Russland, die vor allem die eigene Wirtschaft trafen, während sich Russland neue Wirtschaftspartner bei den BRIGS- Staaten und in China suchte.
Aber darum geht´ s ja eigentlich auch gar nicht .Wir wollen den bösen Russen wieder haben. Denn so ein Feindbild gibt dem Tag Struktur . Und es lenkt eben auch so schön vom eigenen Elend ab , und lässt doch froh sein, wie gut wir´ s doch bei Mutti haben, und wieder, wie eh und je die neoliberale Einheitspartei wählen.

Und selbst der Hartz IV-Sklave profitiert, wird doch der Volkshass mal nicht auf ihn gelenkt, sondern auf den Feind im Osten, und mit diesem Feind hat auch der Hartzer jemanden ,auf den er treten und gegen den er wüten kann. Und wir machen uns auch noch beim großen Bruder in Übersee beliebt. Eine Win- win- win- win- win- win- win- Situation eben.
Sein wir also froh, und danken ihm, das er wieder da ist: unser guter Freund, der böse Russe .
Es lebe der kalte Krieg!  

Wir sind nicht amüsiert

So lies Königin Angela von der Uckermark von ihrer Geschäftsreise in China wissen, als es durch die Presse ging, das es im BND  Doppelagenten gab, die im Auftrag der NSA den NSA -Ausschuss ausspionierten, und sich der BND als Zweigstelle der NSA erwies.

Sie sei beunruhigt, ließ sie verlautbaren." wenn diese Vorwürfe zutreffen ,steht das im Gegensatz zu dem ,was ich mir unter einer Staatenfreundschaft und Partnerschaft vorstelle."
Und was passierte nun? Richtig Druck machen, TTIP auf eis ?Asyl für Snowden und seine Anhörung vor dem Ausschuss? Baustopp für das NSA- Gebäude in Bamberg? Nein, nichts von alledem.
Man stelle sich nur mal vor, die enttarnten Doppelagenten hätten nicht für die CIA, sondern für den russischen Geheimdienst gearbeitet. Wie hätten sich Presse und Politik überschlagen :"Seht ihr?Der böse Russe! Gauck hätte getönt: "Seht ihr, das wir wieder in den Krieg ziehen müssen? Unsere Freiheit, wird bedroht vom bösen Russen, darum auf zu den Waffen!", was er ja die ganze Zeit schon salbadert.
Flinten- Ursel hätte sich vor die Kameras gestellt und verkündet: "Unsere Freiheit wird jetzt auch vor Moskau verteidigt"(da waren wir ja vor siebzig Jahren schon mal ).Aber hier spionieren ja die Guten, und außerdem geht´s ja auch um Terrorabwehr. Gut, IS haben sie übersehen, aber wenn es Terroristen im Kanzleramt oder dem Verteidigungsministerium gegeben hätte, hätte man sie erwischt, und das ist doch beruhigend, oder?

Es bleb Finanzminister Schäuble überlassen, sich in diesen Zusammenhang am meisten blamieren, mit seiner Bemerkung von der Dummheit drittklassige Spione zu schicken. Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen: Der Schäuble ist nicht etwa empört wegen der Spionage, sondern weil die Spione so dumm waren und sich haben erwischen lassen. Natürlich, wenn Deutsche schon ausspioniert werden, dann gefälligst von erstklassigen Spionen!

Aber wissen sie Herr Schäuble,Sie sollten sich vielleicht mal eine Frage stellen,nämlich:Was sagt es eigentlich über das Ausmaß an Respekt und Achtung für Die Bundesregierung seitens der US-Administration aus,wenn diese nur drittklassige Spione hier her schickt(So sie es sind)?Wenn diese Bundesregierung es nicht mal schafft ,den US-Geheimdienst-Repräsentanten ,gemäß des Wiener Abkommens zur unerwünschten Person zu erklären und auszuweisen,sondern ihn lediglich bittet ,das Land zu verlassen ,wenn er es denn zeitlich einrichten kann,und Merkel trotz Spionage nicht daran denkt TTIP auf Eis zu legen,sondern dran festhält,darf man sich nicht wundern,wenn man von der US-Regierung nicht mehr Ernst genommen wird.


 Tja,aber handeln musste Merkel ja nun doch, um den Anschein zu erwecken ,sie täte etwas .Immerhin, platzten selbst in Unions-Reihen einige Kragen. Also wurde der Repräsentant der Nachrichtendienste in der US-Botschaft des Landes verwiesen, und schon kamen ihre Dauer-Bespeicheler von der Presse und jubelten über unsere "durchgreifende "Bundesregierung. Jetzt hatte sie es ihnen aber gezeigt!
Genau, Krieg ist Frieden, Sklaverei ist Freiheit, Ausbeutung ist Wohlstand. Wenn Orwell das noch hätte erleben können! Doof nur, das die US-Regierung das nicht im Geringsten traf ,außer, das sie jemand anders schicken mussten ,der den Job übernimmt.

 Aber so war´ s ja auch gedacht. Eine Maßnahme, die keinem Weh tut und den Anschein von Tatkraft erweckt, wo in Wirklichkeit nur aus gesessen wird. Ein Ablenkungsmanöver, um den Michel bis zum WM-Finale ruhig zu stellen. Nachdem Deutschland dann Weltmeister wurde, gab es die kommenden Tage nur noch ein Thema und niemand fragte mehr nach Spionen .So wuchs Gras über die Sache. In letzter Zeit noch etwas von der Sache gehört? Seht ihr ? Mission accomplisht!   

Soweit Teil 1 des Jahresrückblicks.die zweite Hälfte gibt´s Morgen  

Sonntag, 9. November 2014

Offener Brief an Wolf Biermann



Sehr geehrter Herr Biermann!

Mit Befremden nahm ich zur Kenntnis, was sie in der Feierstunde zum Gedenken an den Mauerfall im Bundestag gegenüber der Partei die Linke abgesondert haben. Ich verstehe selbstverständlich ,das sie ,vor dem Hintergrund ihrer Vita ,und des Unrechts ,das sie seitens des DDR-Regimes erfahren haben, auf die DDR nicht gut zu sprechen sind, aber auch das berechtigt sie nicht, demokratisch gewählte Vertreter einer Partei, die eindeutig auf dem Boden der freiheitlich demokratischen Grundordnung agiert, in aller Öffentlichkeit herab zu würdigen, und zu beleidigen. Denn sie würdigen damit auch jene herab, die sie gewählt haben, und nicht zuletzt würdigen sie alle Menschen mit DDR-Biografie herab, die nichts für die Verbrechen ihrer Regierung konnten, und sie auch nicht unterstützt hatten.

„Ihr seid der elende Rest dessen, was zum Glück überwunden ist“, geiferten sie den Abgeordneten der Linken entgegen. Dies müssten sie aber dann genauso allen , aus den ehemaligen Blockparteien von CDU bis SPD, stammenden Abgeordneten mit DDR-Biografie zurufen ,deren Organisationen ,wie Oscar Lafontaine im Interview mit dem Weser-Kurier richtig feststellt, Zweigstellen der SED waren, die nach der Wende von ihren West-Organisationen geschluckt wurden. Eine Aufarbeitung ihrer DDR-Vergangenheit fand, im Gegensatz zur PDS, nie statt. Wenn sie also der Linken Vorwürfe wegen der DDR machen, müssten sie diese den ehemaligen „Blockflöten“ genauso machen.

Es ist schon merkwürdig:Sie werfen der Linken die DDR-Vergangenheit vor,und lassen sich gleichzeitig von einer ehemaligen FDJ-Sekretärin für Agitation und Propaganda auf die Schulter klopfen   

Sie scheinen mir, ähnlich wie Joachim Gauck, ein verbitterter, hasserfüllter alter Mann zu sein, der in seinem Denken in der Zeit des kalten Krieges stehen geblieben ist, und nun immer noch seinen Hass und seine Rachsucht gegenüber dem DDR-Regime ausleben muss. Das können sie meinetwegen auch tun, nur die Linke ist nicht das DDR-Regime, und war es auch nie. Richtig, sie ist aus der Vereinigung von zwei Parteien entstanden, von denen eine die Nachfolgeorganisation der SED war, aber die PDS hat sich schon auf ihrem Gründungsparteitag vom DDR-System distanziert, und dessen Verbrechen verurteilt.

Es war nicht die Linke, die ihnen die Dinge angetan hat, die ihnen in der DDR zugefügt wurden ,doch in Ermangelung des wirklich Schuldigen, suchen sie sich die Partei als Ersatzhassobjekt aus, und machen sie verantwortlich, obwohl es unter ihnen eine Reihe Politiker gibt, die entweder aus dem Westen stammen, oder vom Alter her gar nicht für die DDR-Verbrechen verantwortlich gemacht werden können.

Richtig, die DDR war ein autoritär und diktatorisch regierter Staat, der die gute Grundidee des Sozialismus , pervertierte, weil die DDR-Führung ihrem Volk nicht vertraute, es statt dessen bespitzeln und ausspionieren ließ, andersdenkende weg sperrte, und auf Menschen ,die das Land verlassen wollte, schießen ließ. Sie enthielt ihren Bürgern wichtige, demokratische Grundrechte, wie Meinungsfreiheit, Redefreiheit, Versammlungsfreiheit, Reisefreiheit, Recht auf Privatsphäre, etc. vor, und ging darum auch verdienter Massen unter.

Ja, hassen sie das DDR-Regime, für dessen Verbrechen, aber hassen sie nicht jene, die dafür nichts können, und die heute ,ähnlich wie sie damals, nicht der vorherrschenden Ideologie folgen, die Schweinereien der Regierenden aufdecken, und denen darum ein Dorn im Auge sind.

Merken sie nicht, das sie sich vor den Karren derer spannen lassen, die, wie einst das DDR-Regime jede wirkliche Opposition mundtot machen wollen? Haben sie dafür in der DDR all das ertragen, um sich nun zum Hofnarren der CDU zu machen? Oder brauchen sie das für ihre Karriere?

Es ist doch offensichtlich, dass sie vom Bundestagspräsidenten nur zu dem Zweck dort eingeladen wurden, um Stimmung gegen die Linke zu machen. Hintergrund dürfte auch hier die Verhinderung von ROT-ROT-GRÜN in Thüringen sein. Sie machen sich aus Hass, Rachsucht und Engstirnigkeit zum Werkzeug einer antioppositionellen Hasskampagne zur Verhinderung einer eventuellen regierungspolitischen Alternative zum Herrschenden  System. Kommt ihnen so etwas nicht bekannt vor?

Mal ehrlich, sie kämpfen für Demokratie und Freiheit. Was sagen sie denn dann dazu, dass die CDU am Neunten November, nicht nur der 25.jahrestag des Mauerfalls, sondern auch 76.Jahrestag der Reichspogromnacht, sich in eine Reihe mit den geistigen und ideologischen Erben der NSDAP  in eine Reihe stellt um gegen eine links- geführte Regierung in Thüringen zu demonstrieren? Stört sie das nicht, das ausgerechnet an einem Gedenktag für die Opfer faschistischen Terrors, eine demokratische Partei mit Nazis gemeinsame Sache macht, um eine, ihr missliebige, Regierung zu verhindern? Sicher, man kann eine Links geführte Regierung ablehnen, aber, wer sich dabei mit den erklärten Feinden der Demokratie zusammen tut, der macht sich vollständig unglaubwürdig, wenn er die demokratische Gesinnung der Linken in Frage zu stellen versucht.

Und haben sie, der der Verfolgung durch den DDR-Repressionsapparat ausgesetzt war, kein Problem damit, das NSA und BND, unbescholtene Menschen in diesem Land genauso ausspionieren und bespitzeln, wie es einst die Stasi tat? Ist das, was in der DDR, unbestritten ein Verbrechen war, nun plötzlich legitim, weil es US- Geheimdienste und BND tun?

Bei Anlässen wie diesen, ist oft auch immer von Versöhnung die Rede, und von Einheit. Herr Gauch redet gern davon, tut aber das Gegenteil, und sie, glaube ich, singen auch in ihren Liedern davon, und handeln ebenfalls nicht danach.
Ich habe in einer Doku ein Interview mit einem Stasi-Opfer gesehen. Dieser Mann, ist von Menschen, die er seine Freunde nannte, jahrelang im Auftrag  der Stasi bespitzelt worden. Und soll ich ihnen etwas sagen? Er nennt sie immer noch seine Freunde, denn er sagt, es macht keinen Sinn, dem mit Hass zu begegnen, sondern, es ist entscheidend, sich auszusprechen, und aufzuarbeiten, und zu versöhnen. Vielleicht, Herr Biermann, sollten sie sich daran ein Beispiel nehmen. Denn eine wirkliche Deutsche Vereinigung bekommt man nicht mit Hass hin.

Ja, die Verbrechen des DDR-Regimes dürfen nicht vergessen werden, und genauso deren Opfer. Aber die Verbrecher von einst, sitzen nicht in der Partei die Linke. Sie sind nicht mehr da. Lernen sie zu akzeptieren, dass die Zeiten sich geändert haben.

Die Linke ist heute die einzige wirkliche Oppositionspartei im Bundestag. Sie nennen sie reaktionär. Schauen sie sich an, was die Regierenden mit der Agenda 2010 , Kürzungsdiktaten in Europa, und dem unsinnigen Wirtschaftskrieg gegen Russland angerichtet haben, oder sehen sie sich die widerliche Rufmordkampagne gegen die GDL und ihren Vorsitzenden an. Nennen sie das etwa fortschrittlich? Und nennen sie es demokratisch? Haben sie für solch eine Art von Freiheit gekämpft? Wenn ja, dann haben sie, mit Verlaub, ein sehr merkwürdiges Demokratie und Rechtsstaatsverständnis.

Wachen sie auf, sie machen sich zum Handlanger für Leute, die genauso die Opposition bekämpfen, und genauso die vorherrschende Ideologie diktieren, und jene, die ihr nicht folgen bekämpfen, wie es das  DDR-Regime tat. Erinnert sie die Verleumdungskampagne gegen Weselsky nicht ein bisschen an etwas? 

Oder haben sie sich in diesem System eingerichtet, fühlen sich wohl, und helfen den herrschenden Eliten jetzt mit ihren Gegnern ebenso umzuspringen, wie einst das DDR-Regime mit ihnen? Dann allerdings wären sie ein Opportunist reinsten Wassers. Haben sie wirklich so wenig gelernt, oder vernebeln ihnen Hass und Rachsucht so die Sinne?

Ich habe Respekt vor ihrem Lebenswerk, aber, wenn sie jetzt der CDU helfen die Opposition zu bekämpfen, wie es einst das DDR-Regime tat, zerstören sie ihr eigenes Denkmal. Das haben sie doch wirklich nicht nötig. Denken sie mal darüber nach.

In diesem Sinne
Mit nachdenklichen Grüßen

Thorsten Schumann, alias der Doctor

      

  
  

Montag, 3. November 2014

Der Bundesheuchler und das linke Schreckgespenst

Die Kampagne gegen eine Links geführte Landesregierung in Thüringen treibt immer seltsamere Blüten.Nun meldet sich Bundespastor Gauck zu Wort:
Naja, Menschen, die die DDR erlebt haben und in meinem Alter sind, die müssen sich schon ganz schön anstrengen, um dies zu akzeptieren.
Mit welchem Recht masst sich Gauck an, für alle ehemaligen DDR-Bewohner in einem Alter zu sprechen?Gauck definiert,was demokratisch ist,und wen man in der Regierung zu akzeptieren hat.
Ausserdem mischt er sich in die Bildung einer Landesregierung ein,und  überschreitet damit seine Kompetenzen.als Bundespräsident ist er zur parteipolitischen Neutralität verpflichtet.
Abgesehen davon ist das eine ziemliche Heuchelei,wie Mechthild Mühlstein auch nachweist.
Sie zeigt auch,das Gauck keinesfalls ein Bürgerrechtler war,sondern Systemkonform.Zum Bürgerrechtler wurde er erst,als die DDR schon untergegangen war.
Wir respektieren die Wahlentscheidungen der Menschen und fragen uns gleichzeitig: Ist die Partei, die da den Ministerpräsidenten stellen wird, tatsächlich schon so weit weg von den Vorstellungen, die die SED einst hatte bei der Unterdrückung der Menschen hier, dass wir ihr voll vertrauen können?
Ah ja,wir respektieren die Wahlentscheidung,aber wir maßen uns trotzdem an,in die Bildung einer Landesregierung einzugreifen.
Darüber hinaus zeigt dies einmal mehr ,das Gauck in seinem engstirnigen Denken,und seinem paranoiden Linkenhass, im Kalten Krieg hängen geblieben ist,und sich offensichtlich nie,auch nur im Ansatz mit der Arbeit der Thüringer Linksfraktion auseinander gesetzt.sonst müsste er wissen ,das Ramelow ein westdeutscher ist,und allgemein,wie seine Fraktion von den Vorstellungen der SED Meilenweit entfernt ist.DDR-Reloaded ist mit Sicherheit nicht von ihm zu erwarten.Im Gegenteil ,es wird sicher keine radikalen Änderungen in der Thüringer Landespolitik geben.Die Panikmache ,die dort betrieben wird ,ist also nichts als heiße Luft.
Und wenn es um demokratische Gesinnung geht:Dann sollte der Bundesselbstdarsteller mal die der CDU hinterfragen,die am 9.November in Erfurt Seit an Seit mit AFD und Neonazis gegen die eventuelle Links geführte Regierung in Thüringen  demonstrieren will.
Aber diesen Verfall der politischen Sitten und der Demokratie kritisiert unser Demokratielehrer natürlich nicht.
Dies Beweist:Gauck,wie auch den anderen Rot-Rot-Grün-Kritikern geht es nicht um Demokratie, es geht um die Verhinderung einer mißliebigen Linksregierung.Es geht um die Verhinderung und Unterdrückung jeder politischen Alternative links der CDU,mit dem antikommunistischen Popanz als Aufhänger.Dies notfalls auch in Zusammenarbeit mit Nazis,aber das ist für Gauck dann wohl demokratisch.Welche Heuchelei!   
  

Montag, 1. September 2014

Die Heuchelei des Jahres zum Antikriegstag



Heute vor 75 Jahren begann der zweite Weltkrieg, die größte Katastrophe der Menschheitsgeschichte mit 50 Millionen Todesopfern. Entfesselt von einem barbarischen Regime mittels einer Lüge, nämlich der Lüge vom Überfall polnischer Soldaten auf den deutschen Radiosender in Gleiwitz ,der in Wirklichkeit von SS-Leuten in polnischen Uniformen verübt wurde ,um Hitler einen Kriegsgrund zu verschaffen.
Kriegsgründe schaffen mittels Lügen. kommt bekannt vor oder? Darum habe das jetzt so ausführlich geschildert. Auch heute versuchen Kriegstreiber mittels Lügen und Konstruktion von Vorwürfen einen Krieg zu entfesseln, der aber noch eine viel größere Katastrophe sein wird, als damals.
Jene Kriegstreiber in Medien und Politik sollten sich den heutigen Gedenktag zu Herzen nehmen, und sich ansehen, was damals geschah. Welche Gräueltaten verübt wurden, welches Leid über Millionen von Menschen gebracht wurde, und sich fragen, wie sie vor diesem Hintergrund ihre Kriegshetzerei noch verantworten können.
Die Heuchelei des Jahres ist die Teilnahme des Bundespräsidenten Gauck an der Gedenkfeier auf der Danziger Westerplatte. Ausgerechnet einer der größten Kriegshetzer unserer Zeit und der deutschen Politik , dem es nicht schnell genug gehen kann, deutsche Soldaten wieder in den Krieg zu schicken(Er selber marschiert natürlich nicht mit an die Front…), will glaubwürdig der Opfer eines ,von Deutschen entfesselten, Weltkrieges und der Nazi-Barbarei gedenken ? Und dieser Mensch, der auch nach sieben Jahrzehnten den Russen nicht die Kriegsgefangenschaft seines Vaters, eines Wehrmachtsoffiziers, vergeben will und keine Gelegenheit auslässt, antirussische Hetze zu betreiben, wird dann wohl auch noch Reden über Versöhnung halten. Der Gipfel der Scheinheiligkeit!
Für eine Geste ,wie Willy Brandts Kniefall von Warschau, haben weder Gauck, noch Merkel die Größe.
Die Opfer zweier Weltkriege und des Nazi -Terrors mahnen uns an diesem Tag besonders, das die Parole:“ Nie wieder Krieg ,nie wieder Faschismus!“ ,wieder Leitgedanke der Weltpolitik werden muss, und nicht die Renditen der Rüstungskonzerne.
Kalte Krieger, wie Gauck ,Merkel, etc., können dies nicht leisten, und sollten daher schnell aufs Altenteil. Es dürfte allemal besser sein, mit Steuern deren Pensionen bezahlen, als  zu zusehen, wie solche Figuren die Welt in den Abgrund stürzen.
Nieder mit den Waffen,Jetzt!   

Mittwoch, 16. Juli 2014

Böse Gedanken

Ich habe gerade ein bischen Zeit,und immer wenn das so ist,und mich zurück lehne, gehen mir plötzlich böse Gedanken durch den Kopf.So jetzt auch nach dem WM-Finale. Als ich mir so überlegte, wo in Vier Jahren die nächste WM statt findet, dachte ich mir, das gibt doch doppelt Grund,das Deutschland dann wieder das WM-Finale erreicht, nämlich auch,um das Bild zu sehen:Merkel und Gauck auf der Ehrentribüne neben Putin.Das hätte doch was oder?(Und wenn dann Putin den Pokal überreicht,springt Gauck dann auf und ruft:Nein,Nein.nehmt nichts vom Russen!).
Ob sie dann noch im Amt sind?Ich fürchte schon,insbesondere,wenn ich die Presseberichte (am
Schluß)zu Merkel bei der WM lese.Andreas stellt zurecht die Frage:Wo fängt eigentlich Systempresse an?Personenkult wie in Nordkorea, aber nein, wir haben ja keine gleichgeschaltete Presse.
Oder fnden unsere "Bundesfans" einen Grund zum Boykottieren?Da wünscht man sich doch für 2018 auch wieder ne´Spionageaffäre , die sie zwingt hinzufahren,um abzulenken,und wo wir bei der Spionageaffäre sind , da hat ja Schäuble den Vogel abgeschossen , mit seiner Bemerkung von der Dummheit drittklassige Spione zu schicken.Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen:Der Schäuble ist nicht etwa empört wegen der Spionage, sondern weil die Spione so dumm waren und sich haben erwischen lassen.Natürlich, wenn Deutsche schon ausspioniert werden,dann gefälligst von erstklassigen Spionen!
Aber wissen sie Herr Schäuble,Sie sollten sich vielleicht mal eine Frage stellen,nämlich:Was sagt es eigentlich über das Ausmaß an Respekt und Achtung für Die Bundesregierung seitens der US-Administration aus,wenn diese nur drittklassige Spione hier her schickt(So sie es sind)?Wenn diese Bundesregierung es nicht mal schafft ,den US-Geheimdienstrepräsentanten ,gemäß des Wiener Abkommens zur unerwünschten Person zu erklären und auszuweisen,sondern ihn lediglich bittet ,das Land zu verlassen ,wenn er es denn zeitlich einrichten kann,und Merkel trotz Spionage nicht daran denkt TTIP auf Eis zu legen,sondern dran festhält,darf man sich nicht wundern,wenn man von der US-Regierung nicht mehr Ernst genommen wird.
Und wenn ich mr das Timing ansehe, kommt  mir direkt die Frage in den Sinn:Könnte die Doppelagententätigkeit schon bekannt gewesen sein,und ist bis zur WM verheimlicht worden,weil man dann gut davon ablenken kann,bzw. hätte ,warscheinlicher,geheim bleiben sollen?Denn dann hätte man den US-Geheimdienstler auch nicht hinaus bitten brauchen .Oder hat Manfred Peters Recht,das ein Geheimdienst doch nicht so dillitantisch sein kann, und das ganze ist ein Ablenkungsmanöver von einer ganz anderen Schweinerei,oder...Ach nein,böse böse Gedanken! 

Montag, 16. Juni 2014

Der alte Mann und der Krieg

Bundesselbstdarsteller Gauck betreibt wieder Kriegstreiberei und fordert mehr deutsche Beteiligung an.
Militäreinsätzen.
Deutschland stehe an der Seite der Unterdrückten, sagte Gauck dem Deutschlandradio Kultur: "Und in diesem Kampf für Menschenrechte oder für das Überleben unschuldiger Menschen ist es manchmal erforderlich, auch zu den Waffen zu greifen."
 Auch von Kaiser Wilhelm hiess es damals(...)"Auf zu den Waffen!"Zunächst mal ist das Argument Menschrechte ein schlechter Witz ,angesichts der Tatsache ,das die selbst ernannten Weltpolizisten der Nato,Menschenrechtsverletzungen und Despoten überall dort dulden,wo sie ihren Interessen und vor allen denen der Konzerne entgegen kommen,und Weltpolizist USA nicht einmal den Internationalen Menschenrechtsgerichtshof in Den Haag anerkennt(ich will nicht wieder von Guantanamo anfangen).Freilich,worum es wirklich bei den Militäreinsätzen geht,nämlich Handelswege und Rohstoffe ,sagt man besser nicht so laut.Was dann passiert hat der Bundesgauckler ja am Beispiel des vor-Vorgängers Köhler gesehen.
Der Aussenexperte der Linksfraktion im Bundestag,Jan van Aken,hat völlig Recht, wenn ersagt:
"Ein Bundespräsident, der quasi als Feldherr die Bundeswehr mit Hurra in alle Welt schicken möchte, stellt sich gegen die Bevölkerung und begibt sich damit ins Abseits",
Herr Gauck glaubt doch selber nicht ,das man Konflikte mit Waffengewalt lösen kann.Das Ergebnis solcher Politik kann man nun am Beispiel Irak sehr schön sehen.Wer damals gewarnt hat,das mit diesem Feldzug nur neuer Terrorismus geschaffen wird ,sieht sich nun bestätigt.Und wer nun sagt:Ja aber Saddam Hussein war doch ein Diktator" Ja,allerdings, solange er nur den Iran bombardierte,hatte niemand ein Problem damit,da war er sogar strategischer Verbündeter,da sah man auch darüber hinweg,das er Kurden im Nordirak mit Gasgranaten beschoß.Erst als er den Kuwait angriff und damit die Ölversorgung der westlichen Staaten gefährdete,wurde er über Nacht zum Hitler des nahen Ostens.Einmal mehr ein Beispiel für die Heuchelei,wenn Kriegstreiber,wie Gauck mit Menschenrechten argumentieren.Eine besondere Ironie der Geschichte ist es dabei,das sich die USA nun mit dem alten Feind dem Iran gegen die sunnitischen Terroristen verbünden.
Wobei Herr Gauck ja nur brav sagt,was diejenigen ,die ihn hochschrieben,bzw. hochschreiben ließen hören wollen.Bei Wulf hat er gesehen ,wie schnell man von den selben Leuten auch wieder herunter geschrieben werden kann.
Also,wenn Gauck nun unbedingt will,das zu den Waffen gegriffen wird,bin ich dafür ,das man ihm als erstes eine Waffe in die Hand drückt und ihn vorneweg gehen lässt.Aber nicht allein,neben ihm können dann noch Flinten -Ursel,Steinmeyer,aber auch Mutti Merkel, als dann oberste Befehlshaberin .marschieren.Aber natürlich werden diejenigen,die zu den Waffen rufen, nie selbst in den Krieg ziehen.Aber sie werden salbungsvolle Worte finden,wenn dann die Ersten Gefallenen und die Zivilopfer des Übernehmens aussenpolitischer Verantwortung, öffentlich zu Grabe getragen werden.
Speziell für Herrn Gauck ,was Wolfgang Borchert schrieb:
 Du. Pfarrer auf der Kanzel. Wenn sie dir morgen befehlen, du sollst
den Mord segnen und den Krieg heilig sprechen, dann gibt es nur eins :
Sag NEIN !

http://schumt3.blogspot.de/2014/04/dann-gibt-es-nur-eins.html 

Der Ausbruch des Ersten Weltkrieges vor Hundert-und des Zweiten Weltkrieges vor 75 Jahren mahnt uns ,gegen Kriege zu kämpfen und eine dritten Weltbrand zu verhindern,und wenn ein deutscher Bundespräsident nun wieder auffordert, zu den Waffen zu greifen,kann man nur mit Hannes Wader sagen:
Es ist an der Zeit:
Weit in der Champagne im Mittsommergrün
dort wo zwischen Grabkreuzen Mohnblumen blüh’n,
da flüstern die Gräser und wiegen sich leicht
im Wind, der sanft über das Gräberfeld streicht.
Auf deinem Kreuz finde ich toter Soldat,
Deinen Namen nicht, nur Ziffern und jemand hat
die Zahl neunzehnhundertundsechzehn gemalt,
und du warst nicht einmal neunzehn Jahre alt.

    Ja, auch Dich haben sie schon genauso belogen
    so wie sie es mit uns heute immer noch tun,
    und du hast ihnen alles gegeben:
    Deine Kraft, Deine Jugend, Dein Leben.

Hat du, toter Soldat, mal ein Mädchen geliebt?
Sicher nicht, denn nur dort, wo es Frieden gibt,
können Zärtlichkeit und Vertrauen gedeih’n,
warst Soldat, um zu sterben, nicht um jung zu sein.
Vielleicht dachtest du Dir, ich falle schon bald,
nehme mir mein Vergnügen, wie es kommt, mit Gewalt.
Dazu warst du entschlossen, hast dich aber dann
vor dir selber geschämt und es doch nie getan.

Soldat, gingst du gläubig und gern in des Tod?
Oder hast zu verzweifelt, verbittert, verroht,
Deinen wirklichen Feind nicht erkannt bis zum Schluss?
Ich hoffe, es traf dich ein sauberer Schuss?
Oder hat ein Geschoß Dir die Glieder zerfetzt,
hast du nach deiner Mutter geschrien bis zuletzt,
bist Du auf Deinen Beinstümpfen weitergerannt,
und dein Grab, birgt es mehr als ein Bein, eine Hand?

Es blieb nur das Kreuz als die einzige Spur
von deinem Leben, doch hör’ meinen Schwur,
für den Frieden zu kämpfen und wachsam zu sein:
Fällt die Menschheit noch einmal auf Lügen herein,
dann kann es gescheh’n, dass bald niemand mehr lebt,
niemand, der die Milliarden von Toten begräbt.
Doch finden sich mehr und mehr Menschen bereit,
diesen Krieg zu verhindern, es ist an der Zeit.
(Hannes Wader:Es ist an der Zeit)