Samstag, 28. Juni 2014

Vor hundert Jahren:die Urkatastrophe-Beginn des Ersten Weltkrieges

Am 28.06.1914 erschoß ein Serbischer Nationalist in Sarajewo den österreichischen Thronfolger Prinz Franz-Ferdinand und seine Frau.Dieses Attentat wurde zum auslöser des Ersten Weltkrieges,den George f.Kennan zurecht die "Urkatastrophe" nannte, denn dieser Krieg kann durchaus als ein Wegbereiter zum Dritten Reich und zum nachfolgenden Weltkrieg angesehen werden (Informationen zum Ersten Weltkrieg)
Nun war allerdings dieses Attentat nicht alleinige Ursache dieses Krieges ,vielmehr war es der berühmte Funke,der das der das Pulverfass entzündete.Der Krieg war vielmehr Folge einer agressiven Großmachtpolitik vor allem des deutschen Reiches und Österreichs (mehr dazu hier),(und hier)
Dieser Krieg stellte eine Zäsur dar ,weil neben Panzern und Luftwaffe ,auch erstmals eine Massenvernichtungswaffe,nämlich Giftgas zum Einsatz kam.ein Krieg von neuer,ungekannter Grausamkeit.Es ist schon erschreckend,welche Kreativität Menschen entwickeln,wenn es darum geht neue Arten des Tötens zu erfinden.
Dieser Tag ist ein Datum der Mahnung, den Weg des Krieges zu verlassen und den Weg des Friedens zu beschreiten.Umso schlimmer ,wenn ausgerechnet zu dieser Zeit,der Ruf nach neuen Kriegseinsätzen immer lauter wird,wenn aus Macht-und Profitgier wieder weltweit gezündelt wird(Parallelen zu 1914 sind unübersehbar),und  der Bundespräsident selbst auf einer Gedenkverstaltung der Kriegstreiberei nicht müde wird, und seinem persönlich motivierten Russenhass freien Lauf  lässt.Dabei sollte ein Staatsoberhaupt versöhnen und nicht spalten.Was von der Begründung:Bekämpfung von Despoten und Wahrung von Menschenrechten" zu halten ist ,habe ich schon hier  dargelegt.Ansonsten hat Klaus Baum dazu einen sehr treffenden Satz formuliert:"Ein Land, dass Hartz IV erfunden hat und dies auch noch praktiziert, hat das Recht verloren, sich auf Menschenrechte zu berufen."(Klaus Baum,in "Notizen aus der Unterwelt").Dem ist nichts mehr hinzu zu fügen.
Es ist insgesamt doch erschreckend ,wie wenige deutsche Politiker noch die Parole:"Nie wieder Faschismus,nie wieder Krieg" noch als Richtschnur haben,wenn drei von vier Fraktionen des Bundestages Kriegseinsätzen zustimmen und die Zustimmung zu Kriegseinsätzen schon als Kriterium für Regierungsfähigkeit gilt(leider auch bei einigen Linken).Dann lieber nicht Regierungsfähig sein.("Wenn ich dafür so werden muß,wie ein Gabriel,dann pfeif´ ich auf die Regierungsbeteiligung",Wolfgang Gercke,die Linke)
Wolfgang Borchert:Dann gibt es nur eins
http://schumt3.blogspot.com/2013/06/charlie-chaplins-rede-die-menschheit.html
Weiterführender Artikel von Götz Eisenberg auf den Nachdenkseiten:
http://www.nachdenkseiten.de/?p=22169#more-22169
Und noch etwas von den Nachdenbkseiten:
http://www.nachdenkseiten.de/?p=22190 

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