Samstag, 25. Januar 2014

Die Theorie über den "Linksextremismus"

Wird hier von    Kritischer Komilitone   auseinander genommen.

Besonders lesenswert ist auch der Kommentar von Dennis 82,der klar aufzeigt,warum das Hufeisenmodell und Verwandte an der schieren Realität scheitern.
Ich selber habe mich hier in einem meiner ersten Posts mit dem Thema beschäftigt und bin zu einem ähnlichen Ergebnis gekommen.
http://schumt3.blogspot.de/2013/04/bin-ich-ein-linksextremist.html

Kommentare:

  1. Das Hufeisenmodell besagt, dass sich "die beiden Ränder in manchen Punkten näher sind, als es der Rand zur Mitte ist".
    Dieses Modell finde ich ungeeignet und nicht zuende gedacht. Vor allem erklärt es nicht die Entwicklung der russischen, kommunistischen Revolution hin zum diktatorischen, faschistischen Stalinismus. Dieser hätte in einem bestimmten Stadium von linksaussen urplötzlich an den gegenüberliegenden rechten Rand des Hufeisens springen müssen.

    Viel logischer und plausibler finde ich "mein" Modell des Kreises mit überlappenden Enden. Bei diesem Modell ist nachvollziehbar, wie sich eine linke, kommunistische Ideologie in der Praxis Schritt für Schritt immer weiter nach links bewegt, bis das Ganze unten im überlappenden Bereich endet, dort wo sich Linksextremismus und Rechtsextremismus überschneiden und zum Teil ähnliche Eigenschaften erkennen lassen:

    - Totale Überwachung
    - Antisemitismus
    - Umerziehungslager/Vernichtungslager
    - Personenkult
    - Säuberungen

    Der Stalinismus war somit eine linke Form von Faschismus.
    http://herrkarlsblog.blogspot.ch/2013/11/noch-einmal-napoleon.html

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  2. Hast du dir den verlinkten Artikel,bzw.,den Kommentar von Dennis 82 durchgelesen.Das Hufeisen,wie das Kreismodell,ignorieren die Realität,das sich die sog. Mitte immer mehr nach Rechts verlagert.
    (...) Seit Jahren führen Wissenschaftler/-innen im
    Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung Studien zu
    rechten Einstellungen durch. Anders als die Extremismusforscher/-
    innen haben sie Indikatoren festgelegt,
    deren Gesamtheit eine eindeutig rechte Einstellung
    beschreibt. Dazu zählt u. a. die Befürwortung
    einer rechten Diktatur. Im Jahr 2010 kommt
    die Studie »Die Mitte in der Krise« zu dem Ergebnis,
    dass sich in Deutschland jede/-r Vierte eine »starke
    Partei«, die die »Volksgemeinschaft insgesamt verkörpert
    « wünscht, und jede/-r Zehnte einen »Führer
    «, der »Deutschland zum Wohle aller mit harter
    Hand regiert«, für eine gute Sache hält. Ebenso hält
    jede/-r Zehnte eine »Diktatur« für »die bessere
    Staatsform«.
    Die Autoren der Studie gehen davon aus, dass die
    Fiktion einer »Volksgemeinschaft«, die von einem
    einheitlichen Interesse getragen und durch eine
    Partei oder einen Führer repräsentiert wird, zutiefst
    antidemokratisch ist. Dem würden die Extremismusforscher
    zwar zustimmen, aber sie würden
    diese Einstellung pauschal am Rand der Gesellschaft
    verorten. Eine Abgrenzung, die, wie empirische
    Studien zeigen, der gesellschaftlichen Komplexität
    nicht entspricht. Die Extremismusformel ist
    nicht in der Lage, ideologische Schnittmengen zwischen
    der Mehrheitsbevölkerung und den vermeintlichen
    Extremist/-innen zu erkennen, weil es
    der Grundidee der Extremismusformel, einer unproblematischen
    Mitte und gefährlichen extremen
    Rändern widerspricht.(...)
    Quelle:"Extrem demokratisch",DGB-Jugend
    http://koeln-bonn.dgb.de/++co++c00f912e-4caf-11e1-52b3-00188b4dc422?t=1
    Hufeisen-,wie dein Kreismodell gehen von einer starren,eher unproblematischen Mitte aus.Damit werden sie der Realität nicht grecht.

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