Sonntag, 28. Februar 2016

Rechts-Staat

Sehr aufschlussreicher Artikel von Wolf Wetzel zum NSU-Komplex auf den

Nachdenkseiten

Das haben die Selben zu verantworten, die über AFD ,Pegida und Co. jammern.
Dazu noch einmal aus der Anstalt.

Es wir ja nun behauptet ,das wären alles böse VT.Das Haupttotschlagargument lautet dabei, das ja eine solch große Verschwörung gar nicht möglich sei, weil ja jedes Mitglied davon wissen müsste, und das sei viel zu Riskant.Dabei wird übersehen, das es selbst beim kleinsten Mafia-Clan das Only to now-Prinzip gibt, das heißt, das jedes Glied nur soviel zu wissen bekommt , wie nötig ist, damit es seine aufgaben erledigen kann.So brauchten Bspw. die Helfer, ,die das Wohnmobil von Böhnhard und Mundlos abtransportierten, nur zu wissen, das sie der "nationalen Sicherheit" dienten.Überzeuge einen kleinen Mann, das er einer großen Sache dient,und er wird alles für dich tun.Aus gutem Grund bestehen auch Terror-Gruppen aus einzelnen, unabhängig operierenden Zellen.

Wenn wir über das Erstarken von AFD, NPD und Pegida reden, müssen wir uns auch fragen, warum dieser Staat im Kampf gegen Rechts versagt, bezw. vor rechten Straftaten zu oft die Augen verschließt, bzw. noch Anti-Faschisten verfolgt, wie z.B. im Fall Lothar König (Chronologische Berichte, auch über andere Prozesse gegen Antifaschisten ,gibt es auf der Seite auch).

Über den Immage-Verlust seines Landes braucht sich Stanislav Tillich da nun wirklich nicht mehr zu wundern.Er sollte lieber etwas dagegen und gegen die Nazis tun.Seine CDU regiert seit der Wende in Sachsen,und trägt somit die volle Verantwortung für die Zustände dort und ,Vorfälle wie in Clausnitz und Bautzen.

Heute werden Sytemkritiker, die die verfehlte Politik der Bundesregierung kritisieren in die rechte Ecke gestellt,während man die wirklich Rechten schont(Gut, arbeiten auch viele von denen für den VS).
Und wie wir vom ehemaligen Nachrichtenmagazin lernen, sind Leute, die sagen ,das Hartz IV und Agenda 2010 mit verantwortlich für  das immer stärkere rechte Unwesen sind, selbstverständlich rechts.Das Hollande mit seinen nun geplanten Arbeitsmarktreformen Le Pen zum sicheren Wahlsieg 2017 verhilft, wird da natürlich auch verschwiegen.

Wer Parallelen erkennt zum Ende der Weimarer Republik ,dürfte nicht ganz falsch liegen.
http://schumt3.blogspot.de/2013/07/vor-und-nach-den-wahlen.html

Kommentare:

  1. Dieser "Rechtsstaat" hat nie gegen "Rechts gekämpft!

    Seit 1998 schon mal gar nicht. AfD ist dem neoliberalen System nicht gefährlich, sind selbst in wirtschaftlichen Dingen neoliberal ausgerichtet. Nur ansonsten noch reine Nazis.

    Das war auch der Sinn mit "Wir schaffen das". Die 80% neoliberal Wählenden, sollten und dürfen nicht nach "links" abbiegen. Dort könnte nämlich der Wille bestehen, neoliberal und dem US-Einfluß in Dt. tatsächlich zu beenden.

    Obwohl, sehe ich mir Ramelows "Regierung" an, verbiegt der sich immer mehr nach rot/grün. Peinlich für die wirklich "LINKE". Aber so war es auch damals mit den "Grünen". kaum in den Parlamenten, klammerten sie sich an die Annehmlichkeiten des Systems.

    Dieser Staat, die Bonner und auch die Berliner Republik haben kein Interesse "Rechts", NPD, AfD, Pegida und jeden braunen Bodensatz in Dt. zu bekämpfen. Die vergreifen sich "nur"am Leben Wehrloser.

    Die "Linken" aber am Eigentum, und das ist für Neoliberale "pfui"

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    1. Moin,
      Kann dir in allem zustimmen.Was die AFD angeht:Schon der der Name ist ein Etikettenschwindel,denn diese Partei bietet keine Alternativen.Das sind Marktfundamentalisten, neben denen selbst die FDP noch sozial wirkt.Und natürlich, sie sichert Merkel die Macht, denn mit einer starken AFD gibt es keine Mehrheiten ohne CDU-Beteiligung, zumal sich die SPD beharrlich weigert eine Alternative zur Union zu sein, und vom Agenda-Holzweg abzugehen.
      Aber allein das zeigt schon wie hohl die rechten Dumpfbacken sind, wenn sie einerseits "Merkel muss weg!" ,kreischen, und dann die AFD wählen, was sie zu Merkels besten Helfern macht, doch sie glauben ,sie hätten´s ihr gegeben

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